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Gloria La Riva spricht auf der Antikriegsdemonstration in San Francisco am 21. März über den Fall der "Cuban Five" und ruft die Demonstrationsteilnehmer dazu auf, den Fall bekannter zu machen.

Übersetzung des Videotextes

Ich bin heute hier, um über den Fall fünf kubanischer Helden zu sprechen, über fünf kubanische Männer, die nun seit 10 ½ Jahren im Gefängnis sind, dafür, dass sie die kubanische Revolution verteidigt haben, dafür, dass sie die terroristischen Organisationen in Miami infiltriert haben, die die U.S.-Regierung 50 Jahre lang finanziert haben. Diese Terrororganisationen haben über 3.400 Kubaner getötet, durch Bombenanschläge, Flugzeugbombenattentate und Mordanschläge. Und die fünf Kubaner, die inhaftiert und zu 15 Jahren bis zu zweimal lebenslänglichen Strafen verurteilt wurden, die die Gruppen unterwanderten, um sie im Auge zu behalten und den Terrorismus aufzuhalten, retteten Dutzenden das Leben, sie retteten 2 Zivilflugzeuge vor den Bombenattentaten dieser Terroristen, doch die fünf Kubaner sind in U.S.-Gefängnissen. Der Fall liegt gerade jetzt dem U.S. Supreme Court vor. Denn sie hatten in Miami vor Gericht gestanden, in einer Stadt, wo sie nie auf irgendeine Gerechtigkeit hoffen konnten.
Wir kämpfen für ihre Freiheit, wir haben hier heute ein Banner für die "Cuban Five". Wir haben Flyer, und wir bitten euch Studenten, College-Studenten: Bitte organisiert eine Veranstaltung in eurer Fakultät, damit die Leute mehr über Kuba und den Fall der Cuban Five erfahren, um diese fünf Männer zu befreien.
Der heutige Marsch steht im Zeichen aller Arten von Gerechtigkeit: für die Beendigung des Krieges im Irak, in Aghanistan und Schluss mit der Ausrottung des palästinensischen Volkes.

Anmerkung: Nach Rücksprache mit Gloria La Riva über die beiden Zivilflugzeuge, die die Fünf nach ihren Worten vor Anschlägen bewahrt hatten, antwortete sie u.a. folgendes:

"Rosa und ich haben Ramón im Januar in Kentucky besucht. Ihm geht es gut, und er fühlt sich in diesem Gefängnis ein wenig sicherer und viel besser als in Beaumont. Ich fragte ihn nach den Flugzeugen, weil ich davon gehört hatte. Er sagte, ja, ein Flugzeug sei aus Mexiko City und ein anderes aus Mittelamerika gekommen, und es habe Anschlagspläne auf die Flugzeuge gegeben, die sie aufgedeckt hätten. Aber ich weiß nicht, ob diese Information von der Richterin während der Verhandlung als Beweismaterial zugelassen wurde. Ich habe keine genauen Einzelheiten, aber ich erwähne es trotzdem. Also, einstweilen, während ich noch mehr Information sammle, wartet bitte, um dann mehr darüber schreiben zu können. Ihr könnt abschreiben, was ich gesagt habe, das sind meine Worte, daher braucht Ihr nicht zu befürchten, etwas nicht richtig zu zitieren."

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Deutsch: ¡Basta Ya! (jmb)

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