MIAMI FBI terrorist CONNECTION

 

Jean-Guy Allard

XXIII.

SICHERHEITSCHEF FÜR HÄFEN UND FLUGPLÄTZE

Pesqueras Besessenheit, die Administration und seine Kumpel von der Mafia mit wohlüberlegten Heldentaten zu überraschen, führte dazu, dass ihm einige grobe Fehler unterliefen.
Der, an dem der Funktionär Mariano Faget beteiligt war, bleibt unvergessen.
Zu Beginn des Jahres 2000 leitete Pesquera eine "Ermittlung" persönlich, obwohl Hunderte von anderen Agenten für diese Aufgabe zur Verfügung standen. Sie endete am 17. Februar mit der spektakulären Verhaftung des kubanischen "Spions" Faget.
Er beschuldigte Faget, dieser habe (per Telefon) einen langjährigen Partner, den Geschäftsmann Pedro Font, über einen kubanischen Diplomaten informiert, den das FBI in Verdacht hatte, ein Spion zu sein.
Die Verhaftung erfolgte zu der Zeit als die Presse sich auf die Entführung von Elián González konzentrierte.
Der FBI-Beamte gab provokative Erklärungen ab, um die öffentliche Meinung gegen die Insel aufzubringen.
Es kam heraus, dass Faget weit davon entfernt war, ein Agent der derzeitigen Regierung zu sein, stattdessen war er der Sohn einer der berühmtesten Figuren der Kommunistenverfolgung unter der Diktatur von Fulgencio Batista. Der "Spionageskandal" Faget endete kläglich und der Fall landete in seiner Akte "Hinters Licht geführt".

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Nach der Katastrophe mit den Twin Towers und dem Pentagon, versuchte Pesquera verzweifelt, sein Image zu retten, und unternahm eine weitere bizarre Untersuchung im Zuge des Auftauchens von Anthrax im Büro einer Boulevardzeitung in Florida, was wochenlang die Schlagzeilen in den USA beherrschte.
Falsche Spuren, Desinformationen, Manipulationen, Pesquera nährte die allgemeine Panik und stellte eine Verbindung zu 9/11 her.
Schließlich gab es keine andere Möglichkeit, als das Ganze als Akt einiger Spinner zu den Akten zu legen.

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Unglaublich, aber wahr: Seit April 2004 leitete Pesquera den Sicherheitsdienst für die Häfen und Flugplätze in Miami unter dem Department of Homeland Security (DHS).
Als das FBI angeblich keine Ahnung hatte, wo Luis Posada Carriles den Boden der USA betreten habe, nachdem dieser an Bord des Krabbenkutters La Santrina gelandet war, war Pesquera verantwortlich für die Zufahrten und die Sicherheit aller Häfen des Staates.
Laut des Fernsehnetzwerks NBC wurde Pesquera für diesen Posten von Ken Jenne, dem Sheriff von Broward County, gewonnen, der bei der Bekanntgabe dieser Neuigkeit am 13. April ausdrücklich den puertoricanischen Beamten als verantwortlich für die "Häfen und Flugplätze der Region" erklärte.
Die "Border and Transportation Security" [Grenz- und Transportsicherheit], eine der fünf Abteilungen des DHS, verfügt in den USA über mehr als 100.000 Agenten. Gemäß einer Übereinkunft mit der Bundesregierung besitzt das Florida von Jeb Bush und seiner Bande einen ganz eigenen autonomen BTS für ihr Territorium.
Laut Untersuchungen der mexikanischen Zeitschrift íPor Esto!, holte die La Santrina Posada Carriles am 14. März 2005 auf der Isla Mujeres ab, um ihn heimlich nach Miami zu bringen. Auf dem Schiff waren außerdem Santiago Álvarez, "Captain" José Hilario Pujol und die vermutlichen Seeleute Rubén López Castro, José López Castro, Gilberto Abascal und Oswaldo Pital, alle mit Verbindungen zu den Terrorkreisen von Miami.

KAPITEL XXIV: Das Eingeständnis des Llama

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