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Hier erfahren Sie Neuerungen oder Änderungen auf unserer Website. Außerdem finden Sie hier wichtige Termine und kurze, aktuelle Meldungen.

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Presseerklärungen, Aufrufe, Musterbriefe, Flugblätter u.ä.

NEU: Flugblatt mit den aktuellen Adressen der Cuban Five und auf der Rückseite die derzeitige Rechtslage des Falles (20. Juli 2010) [PDF]


TERMINE:

Am Sonntag, dem 12. September um 12:00 - 14:00 Uhr, findet in Berlin am Brandenburger Tor, vor der amerikanischen Botschaft, Pariser Platz eine Mahnwache zum 12. Jahrestag der Verhaftung der CUBAN FIVE statt.

Wichtige Termine finden Sie auch bei der Freundschaftsgesellschaft BRD - Kuba e.V.


NACHRICHTEN 2010

  • 2. September 2010: In der gestrigen Ausgabe der US-amerikanischen Internet-Zeitung CounterPunch erschien ein Artikel von William Blum unter dem Titel "Anti-Empire Report - Things Which Don't Go Away" [Dinge, die sich nicht ändern, Anm. d. Ü.]
    Übersetzung (Ausschnitte)

  • 2. September 2010: Am 12. September findet von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr in Belin (s.o. TERMINE) eine Mahnwache am Brandenburger Tor, vor der amerikanischen Botschaft, Pariser Platz statt.
    Wir fordern die unverzügliche Freilassung der "Cuban Five" und bis dahin die Gewährung von US-Einreisevisa für alle ihre Angehörigen, insbesondere für die Ehefrauen von Gerardo und René, denen bisher das Besuchsrecht im Gefängnis verweigert wird. Außerdem wollen wir die Medien-Kampagne des US-Komitees bei ihrer Finanzierung einer ganzseitigen Anzeige in der "Washington Post" zur Aufklärung über den Fall der "Cuban Five" unterstützen.
    Kommt bitte zahlreich!

  • 31. August 2010: Die internationalen Aktionstage mit der Forderung, die Cuban Five freizulassen, werden von Donnerstag, dem 9. September bis Montag, dem 13. September, stattfinden. Sie machen auf den 12. Jahrestag der unrechtmäßigen Gefangenschaft in US-Bundesgefängnissen aufmerksam.
    In Washington, San Francisco, Los Angeles, Boston, Albuquerque, Chicago, Philadelphia und vielen anderen Städten werden Protestaktionen, Verteilen von Flugblättern und Erstellen von Bittschriften stattfinden. Viele Aktionen sind auch in anderen US-Städten und Städten weltweit geplant.
    Die Demonstrationen werden von der ANSWER Coalition, dem National Committee und anderen gesponsert.
    Übersetzung

  • 29. August 2010: Die kubanische Presseagentur ACN sprach mit der Journalistin Bernie Dwyer über ihre neue Dokumentation "The Day Diplomacy Died" [Der Tag, an dem die Diplomatie starb].
    Die DVD kann für 10,- € bei Bernie bestellt werden.
    (Quelle: Realcuba's Blog vom 27. August 2010)
    Übersetzung

  • 25. August 2010: Anlässlich der Freilassung mehrerer kubanischer "Dissidenten" brodelt die Gerüchteküche darüber, welche Auswirkungen das auf die Cuban Five haben könnte. Ein Beispiel des BBC-World-Korrespondenten Fernando Ravsberg haben wir für Sie übersetzt.
    (Quelle: Realcuba's Blog vom 18. August 2010)
    Übersetzung

  • 25. August 2010: Die Weltpremiere des Musicals "Cinco Heroes Cubanos" [Fünf kubanische Helden] des kubanischen Kindertheaters "La Colmenita" [Der kleine Bienenstock] in der Türkei kam beim Publikum im Kulturzentrum "Nazim Hikmet" in Istanbul sehr gut an.
    Die Aufführung war die letzte eine Tournee durch mehrere türkische Städte und war nicht nur den Fünfen sondern auch den Opfern der Sprengung eines kubanischen Flugzeuges durch Terroristen im Oktober 1976 gewidmet. Das Musikspiel enthält Lieder von Sylvio Rodríguez, Carlos Puebla und Van Van und Verse des türkischen Dichters Nazim Hikmet und des Uruguayers Mario Benedetti.
    Vor Beginn der Aufführung erzählte der Direktor von "La Colmenita" Carlos Alberto Cremata dem Publikum von den Cuban Five.
    Das Publikum sang einige der bekanntesten Lieder mit, und einige zeigten ein großes Transparent mit der Forderung nach der Freilassung der Cuban Five. Am Ende gingen viele Zuschauer auf die jungen Künstler zu, um sich bei ihnen für die Informationen über den Fall zu bedanken, da die offiziellen Medien des Landes nichts darüber verlauten lassen. Bevor "La Colmenita" nach Kuba zurückkommt, wird es noch eine Aufführung in Bulgarien geben.
    (Quelle: Realcuba's Blog vom 24. August 2010)

  • 25. August 2010: Aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Kubanischen Frauenföderation (FMC) haben die Cuban Five einen Glückwunsch an alle kubanischen Frauen geschickt. In der Botschaft, die am Montag in einer Gala in der Universitätshalle des Ministeriums der Revolutionären Streitkräfte verlesen wurde, verleihen die Cuban Five ihrer Bewunderung und ihrem Respekt für die Frauen und ihrem Beitrag zur Revolution Ausdruck.
    "An Euch zu denken, Euch zu bewundern und Euch zu lieben macht uns stärker und gibt uns Zuversicht für den Sieg. Nehmt unseren ewigen Dank für all' die Unterstützung, die ihr uns gebt," heißt es
    (Quelle: Realcuba's Blog vom 24. August 2010)

  • 24. August 2010: Unter der Thema "Weaving Movements Together" [Bewegungen miteinander vernetzen, Anm. d. Ü.] fand am Freitag, dem 13. August, ein Benefizkonzert zu Ehren des 80. Geburtstages der lebenslangen Bürgerrechtsaktivistin Dolores Huerta im "Greek Theater" in Los Angeles, Kalifornien, statt. Dem feierlichen Ereignis lag ihre Idee zugrunde, eine Gelegenheit für die Erstellung einer progressiven Agenda zu bieten.
    Die Mitarbeiter des Internationalen Komitees für die Freiheit der Cuban Five betreuten einen Literaturtisch in der Nähe des Standes des Pacifica Radiosenders, der das Konzert live übertrug.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 23. August 2010)
    Übersetzung

  • 20. August 2010: In der US-amerikanischen Internetzeitung CounterPunch erschien gestern ein Artikel von Danny Glover und Saul Landau mit dem Titel "Eine Reise ins Gefängnis zu einem der Cuban Five - Besuch bei Gerardo"
    Übersetzung

  • 19. August 2010: Fernando González, der gestern seinen 47. Geburtstag hatte, ist zuversichtlich, dass die Cuban Five nach Hause zurückkehren werden.
    Seine Mutter Magali Llort, die gestern aus Indiana zurückgekehrt war, wo sie ihren Sohn im Gefängnis besucht hatte, berichtete Pensa Latina, dass er etwas Gewicht verloren habe, aber er sei gesund und sehr optimistisch, was die Rückkehr der Fünf beträfe, insbesondere nachdem er von Fidel Castros ermutigenden Ansichten über eine zukünftige Lösung des Falles erfahren habe. Er sagte, Fidel habe immer die Wahrheit gesagt.
    Fernando sagte, sie (die Fünf) seien sich der zahllosen weltweiten Aktionen für ihre Entlassung aus dem Gefängnis bewusst und bedanke sich bei der internationalen Solidarität für die Verteidigung ihrer Sache.
    Fernando bat seine Mutter, das kubanische Volk und alle Unterstützer der Cuban Five wissen zu lassen, dass die Fünf weiter fest zu ihrer Einstellung stünden. Er betonte ebenfalls die Wichtigkeit der öffentlichen Meinung zu ihrer Situation und das aufgezwungene Schweigen der [US-]amerikanischen Medien zu durchbrechen.
    Fernando bat seine Mutter, ihm Geschichten aus der Nachbarschaft zu erzählen, die Gebäude in der Gegend, in der sie jetzt lebt, zu beschreiben, da er sie noch nicht gesehen hatte, und zu erzählen wie ihre Nachbarn sind.
    "Ich habe jede seiner Fragen beantwortet, weil er so an unserem täglichen Leben teilhaben kann und ihm das Gefühl zu geben, er wäre hier," sagte Magali.
    (Quelle: Realcuba's Blog vom 18. August 2010)

  • 15. August 2010: Bei Realcuba's Blog erschien gestern ein Bericht von Antonio aus dem November 2007 darüber, wie er im Gefängnis zur Maleri gekommen ist.
    Übersetzung

  • 15. August 2010: In sozialistischen Wochenzeitung The Militant erschien ein Gespräch mit José Luís Palacio, einem früheren Untergebenen von Gerardo in Angola.
    Übersetzung

  • 11. August 2010: Am Sonntag, dem 8. August, besuchte der bekannte Schauspieler Danny Glover Gerardo Hernández im USP Victorville, Kalifornien. Das Treffen löste, kurz nachdem Gerardo nur ein paar Tage zuvor unter inhumanen Bedingungen im "Loch" eingesperrt gewesen war, Aufregung im Gefängnis aus.
    Die Planung des Treffens hatte etliche Monate in Anspruch genommen, und hätte zu keinem günstigeren Zeitpunkt stattfinden können, um die gewaltige Unterstützung für Gerardo zu demonstrieren, nachdem, was er zuvor alles aushalten musste.
    Gerardo berichtete, dass ihn die Zeit mit Danny und dessen Engagement, für die Freiheit der Cuban Five zu kämpfen, bewegt habe.
    Danny Glover ist Mitglied der Internationalen Kommission für die Rechte auf Familienbesuche, die noch vor 5 Monaten, am 8. März, einen Brief mit der Bitte an Hillary Clinton und Janet Napolitano geschickt hatte, Olga Salanueva, der Ehefrau von René González, und Adriana Pérez, der Ehefrau von Gerardo Hernández, Einreisevisa zu gewähren.
    Glover machte kürzlich drei youtube-Videos über Gerardo, die bei Antiterroristas aufgeführt sind.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 10. August 2010)
    Die Übersetzung der Briefe von Adriana und Gerardo finden Sie HIER
    Die Übersetzung der von Alicia Jrapko nach Gerardos Erzählung verfassten Geschichte, "The Bird and the Prisoner", finden Sie unter:
    Kardinal - der Vogel und der Gefangene

  • 11. August 2010: In der US-amerikanischen Zeitung The Huffington Post erschien gestern ein Artikel von Salim Lamrani mit der Überschrift "Kuba und die Heilsamkeit des Dialogs", in dem der Autor erneut die Begnadigung der Cuban Five fordert.
    Übersetzung

  • 8. August 2010: In seiner gestrigen Botschaft an die kubanische Nationalversammlung hat der frühere kubanische Präsident Fidel Castro auch die jüngste Folter an Gerardo Hernández erwähnt.
    Video

  • 8. August 2010: Unter dem Titel "Cancios verzweifelte Bemühung, Gerardo Hernández niederzuhalten" erschien am 6. August bei Realcuba's Blog ein Artikel von Machetera, dem ein anderer mit dem Titel "Cancío und die Cuban Five" von José Varela angehängt wurde.
    Übersetzung

  • 5. August 2010: Nach seiner Entlassung aus dem "Loch" hat Gerado über Telefon eine Grußbotschaft diktiert. Die Übersetzung mit einem Kommentar des "Internationalen Komitees für die Freiheit der Cuban Five" finden Sie unter LOS CINCO bei Gerardo.

  • 4. August 2010: "Viele US-Bürger wissen nicht, dass bekennende Terroristen frei auf den Straßen ihres Landes spazieren", so lautet der Titel eines Granma-Artikels vom 2. August über das Filmfestival in Traverse City, Michigan, USA, auf dem u.a. der kubanische Film, "Viva Cuba" gezeigt wurde und bei dem auch der US-Dokumentarfilmer Michael Moore auftrat.
    (Quelle: Daily Granma vom 2. August 2010)
    Übersetzung

  • 4. August 2010: Die Übersetzung der unten erwähnten E-Mail vom "National Committee to Free the Cuban Five" liegt jetzt vor.
    Lesen Sie dazu bitte auch den Artikel von André Scheer in der gestrigen jungen Welt.

  • 3. August 2010: Gerade erhielten wir eine E-Mail vom "National Committee to Free the Cuban Five" mit folgender Nachricht:
    Gerardo Hernández ist heute Morgen nach einer intensiven Kampagne seiner Anwälte und Tausenden von Unterstützern aus aller Welt, die Tausende von E-Mails an das Federal Bureau of Prisons geschickt haben, aus der Isolationshaft entlassen worden. (Näheres berichten wir morgen).

  • 3. August 2010: Die kubanische Nationalversammlung hat eine Erklärung zur erneuten Isolationshaft von Gerardo abgegeben.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 2. August 2010)
    Übersetzung

  • 1. August 2010: Da es einige Nachfragen gegeben hat, hier eine kurze Anleitung zum ausfüllen der Felder auf dem vorbereiteten Formular auf der Website des US-Komitees zur Verschickung einer E-Mail an das "Bureau of Prisons in Washington, D.C. at this number: 202-307-3198" [Büro der US-Gefängnisbehörde]

    Ihr Name:
    E-Mail-Adresse:
    Straße:
    Ort:
    (danach kommen rechts davon Felder für die Angaben als US-Einwohner: "State" und "Zip", die kann man als Deutscher auslassen, dann folgt ganz rechts ein Feld "Country", in dem steht "US", in dieses Feld trägt man "Germany" ein.)
    Dann folgt der Brief,
    unter "Sincerely" trägt man seinen Namen ein.
    Dann braucht man nur noch auf "send message" zu klicken, und schon klappt es.

  • 31. Juli 2010: In der aktuellen Wochenendausgabe der US-amerikanischen Internet-Zeitung CounterPunch erschien ein Artikel von Saul Landau mit der Überschrift "Könnten zwölf Dutzend Fünf aufwiegen? - Der Alan Gross-Fall"
    Übersetzung

  • 31. Juli 2010: Letzte Nacht erhielten wir eine E-Mail vom "National Committee to Free the Cuban Five", in der es u. a. heißt:
    [...] Leonard Weinglass, einer der Anwälte in Gerardos Verteidigerteam für die Berufung, hat dem Komitee berichtet, dass er und Anwalt Peter Schey im Gefängnis angerufen hätten, um einen Besuch bei Gerardo für Sonnabend, den 31. Juli zu vereinbaren. Das Gefängnis informierte sie darüber, dass es ihnen nur mit einer gläsernen Trennwand zwischen ihnen und Gerardo erlaubt sei. Obwohl für Gerardo eine legale "Habeas-Corpus-Berufung" auf dem Weg, und eine sorgfältige Vorbereitung mit seinen Anwälten von Nöten ist, wird es Weinglass und Schey nicht erlaubt, Bleistift und Papier und ihre rechtlichen Unterlagen mitzubringen.
    Weinglass sagte: "Gestern war die Temperatur 104° F [40° C]. Gerardo und ein anderer Insasse wurden in eine 8 x 3 Fuß [2,44m x 0,91m] große Zelle ohne Klimaanlage gebracht, obwohl es eine klimatisierte in der Nähe gibt." Laut Weinglass ist der angebliche Grund für Gerardos Isolation ein Brief eines unbekannten Absenders, von dem das Gefängnis behauptet, er hätte ein unbekanntes Pulver enthalten. Gerardo hat den Brief nie erhalten, und trotzdem wurde das gesamte Gefängnis in "Lock Down" [Zelleneinschluss] versetzt. Diese Misshandlung von Gerardo ist völlig ungerechtfertigt.
    Alle Unterstützer der Cuban Five werden dringend gebeten, den Direktor des Federal Bureau of Prisons und den Warden of Victorville Prison zu kontaktieren und zu fordern, dass diese unrechtmäßige Situation sofort abgestellt wird. Wir haben dazu eine Website eingerichtet.

  • 30. Juli 2010: Inzwischen hat auch ACN mit einigen zusätzlichen Informationen über Gerardos erneute Isolationshaft und seinen angeschlagenen Gesundheitszustand berichtet.
    Übersetzung

  • 29. Juli 2010: Ricardo Alarcón, der Präsident der kubanischen Nationalversammlung hält die Vereinigten Staaten für verantwortlich für die Gesundheit des Antiterroristen Gerardo Hernández, der zu Unrecht in einem US-Gefängnis einsitzt und unter gesundheitlichen Problemen leidet.
    Gerardos Gesundheit sei in Gefahr und die Vereinigten Staaten dafür verantwortlich, mahnte Alarcón in Havannas Palacio de Convenciones, wo sich derzeit parlamentarische Ausschüsse im Vorfeld der fünften Sitzungsperiode der siebten Legislaturperiode des kubanischen Parlaments versammeln.
    (Quelle: Prensa Latina vom 28. Juli 2010)
    Übersetzung des ganzen Artikels

  • 28. Juli 2010: Die britische Kubasolidaritätsorganisation, "Cuban Solidarity Campaign" gibt das Erscheinen eines neuen Buches von Keith Bollender unter dem Titel, "Voices from the other side: An oral history of Terrorism against Cuba", mit einem Vorwort von Noam Chomsky bekannt.
    Übersetzung

  • 27. Juli 2010: In einigen E-Mails berichtet Antonio über die Bedingungen während der verschiedenen "Lock Downs" [Zelleneinschlüsse].
    Die Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei Antonio.

  • 26. Juli 2010: Der kubanische Parlamentspräsident Ricardo Alarcón de Quesada hat erneut darauf hingewiesen, dass der US-Präsident Barack Obama entscheiden könne, ob die Cuban Five freigelassen werden.
    Alarcón sprach in Paris vor Politikern, Akademikern, Journalisten, Repräsentanten von französischen Solidaritätsgruppen mit Kuba und anderen Einwohnern Frankreichs und sagte, die politische Lösung des Falles liege laut der verfassungsmäßigen Vorrechte in den Händen des US-Präsidenten.
    Alarcón berichtete auch von den zahlreichen Terroranschlägen gegen Kuba, die der Grund dafür gewesen seien, dass die Cuban Five antikubanische Terrororganisationen in Miami beobachtet hätten. Außerdem beklagte er das Schweigen der westlichen Presse über den Fall, insbesondere der europäischen und US-amerikanischen.
    (Quelle: Radio Havana Cuba vom 24. Juli 2010)

  • 25. Juli 2010: Zur Erinnerung:
    René hat am 13. August und Fernando am 18. August Geburtstag. René wird 54 und Fernando wird 47 Jahre alt. Beide würden sich sicher über viele Geburtstagsgrüße freuen. Ihre Adressen finden Sie unter LOS CINCO.

  • 21. Juli 2010: In einem Interview mit Harald Neuber für die Zeitung Neues Deutschland berichtet Gloria La Riva, die Koordinatorin des "National Committee to Free the Cuban Five", über die von der US-Regierung bezahlten Journalisten, die vor, während und nach dem Prozess gegen die Cuban Five für "schlechte Presse" gegen Kuba und die Fünf sorgten.

  • 20. Juli 2010: Unter DOWNLOADS finden Sie ein neues Flugblatt mit den aktuellen Adressen der Cuban Five und auf der Rückseite die derzeitige Rechtslage des Falles

  •   Ramon
     
    Ramón
    20. Juli 2010: Der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega hat Ramóns Tochter Aily empfangen.
    Aily sprach mit Präsident Ortega über die drastischen Haftbedingungen, denen Ramón in den Vereinigten Staaten ausgesetzt ist, und sagte, sie begrüße die Kampagnen und Demonstrationen für die Freilassung ihres Vaters und seiner vier Landsleute.
    Aily übergab Ortega eine Grußbotschaft von Ramón zum 31. Jahrestag der Sandinistischen Revolution und sagte, Revolutionen wie die sandinistische hülfen ihm und seinen Landsleuten entschlossen zu ihren Prinzipien zu stehen.
    Ortega traf sich mit Vertretern von Jugendorganisationen, die an Aktivitäten zum 31. Jahrestag der Sandinistischen Revolution teilnahmen.
    Laut Prensa Latina ermutigte Ortega Jugendliche aus 12 lateinamerikanischen und karibischen Ländern dazu, nach der Rückkehr in ihre Heimatländer die Kampagnen für die Freilassung der Cuban Five zu intensivieren.
    (Quelle: ACN vom 19. Juli 2010)

  • 15. Juli 2010: Der leitende Wissenschaftler am "Center for International Policy" und frühere Leiter der US-Interessenvertretung in Havanna Wayne S. Smith hat im Juni eine Studie über den Fall der Cuban Five erstellt. Die Arbeit trägt den Titel "Der Fall der Cuban Five, eine Schande der USA und wie sie beendet werden könnte"
    Übersetzung

  • 15. Juli 2010: Gestern erhielten wir eine E-Mail von Ramóns Ehefrau Elizabeth Palmeiro. U. a. schreibt sie:
    Ramón geht es gut. Er hat gestern angerufen. Er ist jetzt in einem Gefängnis mittlerer Sicherheitsstufe in Georgia, und wir werden ihn am Ende des Monats besuchen.

  • 14. Juli 2010: Patricia Grogg von der Nachrichteagentur Inter Press Service sprach mit der Koordinatorin des "National Committee to Free the Cuban Five" Gloria La Riva über den Fall der Cuban Five.
    Übersetzung

  • 14. Juli 2010: Eine Gruppe junger Libanesen hat angekündigt, den Kurnat As Sauda, den höchsten Punkt des Mittleren Osten, zu Ehren der Cuban Five zu besteigen.
    Laut der Ankündigung des Libanesischen Solidaritätskomitees zur Befreiung der Cuban Five sollte das Projekt am 9. Juli beginnen, an dem die Bergsteiger in einem ökologischen und kulturellen Park östlich des 3088 m hohen Gipfels des Kurnat As Sauda kampieren wollten. Die Gelegenheit soll dazu genutzt werden, Material über den Fall der Cuban Five zu verteilen und ihre Freilassung aus dem Gefängnis zu fordern. Die Aktion schließt auch eine Vorstellung des Sängers und Liedermachers Wissam Hamade und anderer Musiker ein.
    Die Initiative ist Teil der Feiern zum 26. Juli, dem Tag an dem 1953 mit dem Sturm auf die Moncada-Kaserne die Kubanische Revolution begann.
    (Quelle: Radio Havana Cuba vom 9. Juli 2010)

  • 14. Juli 2010: Kuba und die Cuban Five auf dem zweiten US-Sozialforum vom 22.-26. Juni 2010 in Detroit präsent.
    Die Vertreter des US Cuba Network, des Chicago Committee to Free the Cuban Five, der Verband US-Frauen in Zusammenarbeit mit Kuba, Barrios Unidos sowie das Internationale Komitee für die Freiheit der Cuban Five brachten den dort Anwesenden die Problematik der US-Blockade gegen Kuba und die unrechtmäßige Inhaftierung der Fünf nahe.
    (Quelle: Internationales Komitee für die Freiheit der Cuban Five)
    Übersetzung.

  • 12. Juli 2010: Das "National Committee To Free the Cuban Five" gibt folgendes bekannt:

    1.) Die 21. Karawane von "Pastors for Peace" ist nach Kuba unterwegs! Busse und Laster fahren gerade auf 13 verschiedenen Routen durch Kanada und die USA und besuchen 130 Städte, in denen sie die Bürger über Kuba und die U.S.-Blockade aufklären und gleichzeitig Versorgungsgüter für Kuba sammeln. Das nationale US-Komitee ruft seine Landsleute dazu auf, die Veranstaltungen in den jeweiligen Städten zu besuchen und zu unterstützen.

    2.) Der Terrorist Chávez Abarca, Posadas rechte Hand, wurde in Venezuela verhaftet und nach Kuba ausgeliefert.
    Franciso Chávez Abarca, die langjährige rechte Hand des berüchtigten Terroristen Luis Posada Carriles' wurde kürzlich bei seiner Einreise in Venezuela verhaftet, da er wieder verschiedene terroristische Aktivitäten im Zusammenhang mit den kommenden Wahlen zu organisieren geplant hatte. Jetzt ist er an Kuba ausgeliefert worden, wo er wegen verschiedener terroristischer Anklagen gesucht wird. Dies ist ein wichtiger Fall, und wir ermutigen die Unterstützer der Cuban Five dazu, die kommenden Nachrichten darüber zu verfolgen.

    3.) Am Samstag, dem 10. Juli, wurde eine Karawane für den Umzug durch Miamis Straßen mit der Forderung organisiert, dass alle Terroristen in Miami vor Gericht gestellt und die Cuban Five freigelassen werden sollten.

  • 12. Juli 2010: Inzwischen wurde Ramón endlich in ein Gefängnis mittlerer Sicherheitsstufe verlegt. Seine neue Adresse lautet:
    Luis Medina
    No. 58734-004
    FCI JESUP
    2680 301 SOUTH JESUP,
    GA 31599, USA
    Bitte beachten Sie, dass auf dem Briefumschlag nur sein Deckname (Luís Medina) verwendet werden darf. Im Brief selbst können Sie ihn dann mit seinem richtigen Namen (Ramón Labañino) ansprechen.

  • 27. Juni 2010: Aus familiären Gründen kann diese Website in den nächsten zwei Wochen nicht aktualisiert werden.
    Bitte informieren Sie sich bei befreundeten Organisationen.

  • 25. Juni 2010: Unter dem Titel "Cuban Five auf dem US-Sozialforum in Detroit hervorgehoben" berichtet Bernie Dwyer von Radio Havanna am 23. 06. 2010 vom zweiten Sozialforum in Detroit:
    Heute beginnt das zweite Sozialforum in Detroit, Michigan, unter dem Motto " Eine andere Welt ist möglich ". Über 15.000 Aktivisten werden an der Fünf-Tage-Veranstaltung teilnehmen, bei der es um das Recht auf Selbstbestimmung unterdrückter Völker und Gemeinden geht.
    Das US National Network on Cuba (NNOC), die Dachorganisation für landesweite Kuba-Solidaritätsgruppen, wird mehrere Filme über Kuba vorführen, auch "Mission gegen den Terror" über den Fall der Cuban Five, "The Day Dimplomacy Died" [Der Tag, an dem die Diplomatie starb, Anm.d.Ü.] über die US-kubanische Beziehung und "Salud" [Gesundheit, Anm.d.Ü.], ein Film über Kubas Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und Entwicklung in der Welt.
    Das NNOC organisiert auch eine Reihe von Workshops über ALBA und die Rolle Kubas im Kampf für eine bessere Welt wie auch Informationsstände, die den Fall der Cuban Five hervorheben.
    Das Internationale US-Komitee für die Freiheit der Fünf wird am Mittwoch im "Virgil H. Carr Cultural Centre" eine Kunstausstellung mit Originalgemälden, die Antonio Guerrero, einer der Fünf, im Gefängnis gemalt hat, ausrichten.
    Heute Abend findet nach einem Marsch durch die Innenstadt von Detroit, auf dem die Ideen des zweiten US-Sozialforum verkündet werden, die Eröffnungsfeier statt.

    (Quelle: antiterroristas.cu vom 23. Juni 2010)

  • 24. Juni 2010: Der kubanische Sänger und Liedermacher Silvio Rodríguez hat am letzten Wochenende in der "Constitution Hall" in Washington DC ein Konzert gegeben. Während des Konzerts forderte der Mitgründer der "Neue-Lieder-Bewegung" die Freilassung der Cuban Five. Er sagte: "Wir sind nur einige Blocks vom Weißen Haus entfernt, mit allem gebührenden Respekt Mr. Obama, befreien Sie unsere Helden."
    (Quelle: Radio Havana Cuba vom 22. Juni 2010)

  • 23. Juni 2010: Am 14. Juni fand in Gießen eine Veranstaltung aus Anlass des 82. Geburtstages von Che Guevara statt. Sie stand unter dem Motto "Freiheit für die Miami Five".
    Josie Michel-Brüning berichtet:

  • 23. Juni 2010: Im der englischen Zeitung Morning Star erschien ein Artikel von Lizzie Cocker über den Besuch von Olga Salanueva und Adriana Pérez, den Ehefrauen von René bzw. Gerardo, in England.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 22. Juni 2010)
    Übersetzung

  • 23. Juni 2010: Unter dem Motto "Fünf mal fünf Minuten für die Los Cincos - die Mauer des Schweigens durchbrechen!" setzte sich die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba am 12. Juni 2010 auf dem Münsterplatz in Bonn für die Freiheit der Cuban Five ein, um auf diese eklatante Menschenrechtsverletzung der USA aufmerksam zu machen. Der Fall der Fünf wurde öffentlich gemacht und jeder der Gefangenen kurz mit seiner Biographie vorgestellt.
    Die Freundschaftsgesellschaft berichtet:

  • 22. Juni 2010: Unter DOWNLOADS finden Sie einen neuen Musterbrief an Präsident Barack Obama.

  • 21. Juni 2010: Auf dem diesjährigen ND-Pressefest war Angela Davis Ehrengast. Elisabeth Dietze vom Komitee ¡Basta ya! berichtet:

  • 19. Juni 2010: Gerade erhielten wir eine E-Mail von Ramóns Ehefrau Elizabeth Palmeiro. Sie schreibt:
    "Ramón ist in Isolationshaft. USP Atlanta ist nicht seine Endstation. Er befindet sich dort noch auf dem Transitweg.
    Es gab einen Fehler, als mir irgend jemand geschrieben hat, er würde nach Atlanta verlegt. Ramón hat nicht zu Hause angerufen. Bis das passiert, können wir also überhaupt nicht sicher sein.
    Vielen Dank für Eure Worte der Unterstützung [...].
    Sobald ich etwas von Ramón höre, schicke ich Euch eine Mail. Ich kann ihn nie anrufen, muss also auf ihn warten und hoffen, dass er mich anruft.
    Passt auf Euch auf,
    in Liebe
    Elizabeth"

  • 17. Juni 2010: Inzwischen wurde Ramón in "sein" neues Gefängnis verlegt. Seine neue Adresse lautet:
    Luis Medina
    # 58734-004
    U.S. Penitentiary Atlanta
    P.O. BOX 150160
    Atlanta, GA 30315
    USA

  • 17. Juni 2010: Nach der Abgabe des Antrags nach dem "Habeas Corpus Act" sprach Gloria La Riva mit Anwalt Leonard Weinglass.
    (Quelle: freethefive.org vom 16. Juni 2010)
    Übersetzung
    Lesen Sie dazu bitte auch 10 Journalisten aus Miami nehmen U.S.-Zahlungen an aus dem Miami Herald vom 8. September 2006.

  • 16. Juni 2010: Auf der Einstiegsseite des US National Committee gibt es zwei YouTube-Videos in Folge, produziert von "Real News Network" unter dem Titel:
    "National Committee Exposes Secret Payments to Miami Journalists who Covered the Prosecution of the Cuban Five" [Das nationale US-Komitee enthüllt Bezahlung an Journalisten in Miami, die über die Strafverfolgung der Cuban Five berichteten.]

  • 16. Juni 2010: Am 14. Juni wurde beim Bundesgericht in Miami im Namen von Gerardo Hernández eine Beschwerde (auch bekannt als Habeas Corpus) eingereicht. Dies ist für ihn im US-Rechtssystem die letztmögliche Regressklage.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 14. Juni 2010)
    Übersetzung

  • 16. Juni 2010: Gestern erhielten wir einen Brief von Fernando.
    Scan und Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei Fernando.

  • 16. Juni 2010: Vom 22. - 26. Juni wird das Sozialforum der Vereinigten Staaten (USSF) unter dem Motto "Eine andere Welt ist notwendig" in Detroit, Michigan, stattfinden. Tausende von Teilnehmer werden sich dort mit den überwiegend aus den USA kommenden Teilnehmern treffen. Das USSF wird Raum bieten, Beziehungen zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Analysen des Kampfes mit einander zu teilen, dem sich die arbeitenden und armen Gemeinden stellen müssen. Das USSF wird die Gelegenheit bieten, eine Anleitung zu erarbeiten, Visionen und die benötigte Strategie für eine gerechtere Welt zu entwickeln.
    Die Vorsitzenden des Nationalen Cuba-Netzwerkes (NNOC) in den USA arbeiten gemeinsam mit anderen Kuba-Solidaritätsgruppen daran, das Thema Kuba in diese wichtige Versammlung einzubringen. Dazu gehört der Kampf zur Befreiung der fünf kubanischen politischen Gefangenen in den USA und die Bedeutung des Falles für die derzeitigen Beziehungen zwischen Kuba und den USA.
    Das Internationale Komitee für die Freiheit der Cuban 5 wird die Kunstausstellung "From my Altitude" [Aus meiner Höhe] mit den Originalgemälden von Antonio Guerrero, einem der Cuban Five, zeigen. Über die Gemälde werden die Teilnehmer des USSF in der Lage sein, von dem Fall dieser tapferen Männer zu erfahren.

  • 15. Juni 2010: Gestern erreichte uns folgende Meldung von Istvan Ojeda Bello:
    Das Verteidigerteam von Gerardo Hernández will heute, am 14. Juni, den Habeas-Corpus-Antrag einreichen, so hat das Bundesgericht in Miami noch einmal Gelegenheit, die Situation dieses Gefangenen zu überdenken.
    Habeas Corpus ist ein althergebrachter Bestandteil des "Common Law" [lat. habeas corpus: du habest den Körper. Das ursprünglich englische Staatsgrundgesetz von 1679 in der Tradition der "Magna Carta libertatum", das willkürliche Verhaftungen einschränken sollte, ist auch in der US-Verfassung bzw. deren Common Law verankert, Anm. d. Ü.]. Es geht um das Vorrecht auf Prozessladung mit Klageschrift, das nicht verweigert werden darf. Es ist ein außergewöhnliches Rechtsmittel, das willkürliche Freiheitsberaubung verhindern soll. Nach angemessener Antragstellung oder nur aufgrund von Kenntnis ist ein Gericht ermächtigt und rechtlich verpflichtet, eine außerordentliche Klageschrift des Habeas Corpus zu erlassen und über jemanden zu verfügen, der jemandes Freiheit einschränkt, danach ist die inhaftierte Person unverzüglich vor Gericht zu zitieren, und es muss gezeigt werden, warum die Freiheit dieser Person eingeschränkt worden ist.
    Das Ziel der Verteidigung ist, die US-Behörden zu zwingen, den Fall neu zu überdenken.
    Gerardo, der zu einer Hochsicherheitsverwahrung in Adelanto, Kalifornien, verurteilt ist, könnte den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen, weil er 2001 zu zweimal lebenslänglich und 15 Jahren, als nichtregistrierter Agent einer ausländischen Regierung unter falscher Identität wegen Verschwörung zur Spionage und zu Verschwörung zum Mord verurteilt wurde. Das Letztere ist eine unglaubwürdige Beschuldigung, die selbst die Staatsanwaltschaft nicht beweisen konnte, wie sie schon während des Verfahrens [2001] bekannt hatte.
    [Der Autor wagt keine Prognose.]
    Die Wahrheit ist, dass das politische Wesen dieses Falles darauf verweist, dass die Exekutive diesen Fall mit einem Streich lösen könnte und die hauptsächlichen Kopfschmerzen dieses Gerichts vor allem dadurch beheben könnte, indem etwas getan würde, was wirklich zur Verbesserung der Beziehungen zwischen beiden Ländern beitragen könnte.
    Selten hat ein Land die Gelegenheit, noch einmal seine Verpflichtung gegenüber der Gerechtigkeit zu beweisen. Natürlich verdankt es diese sowohl der enormen Solidaritätsbewegung, die die Fünf nie verlassen hat und einem Verteidigerteam, das seine Entschlossenheit bekräftigt, jede Rechtsmöglichkeit auszunutzen, um das einem kubanischen Antiterroristen angetane Unrecht zu beenden.

    (Quelle: Realcuba's Blog vom 14. Juni 2010)

  • 13. Juni 2010: Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa hat am letzten Montag einmal mehr seine Unterstützung für die Cuban Five betont.
    Während eines Treffens mit Renés Mutter Irma Sehwerert in Quito bat Correa sie, ihren Sohn von ihm zu grüßen. Laut Prensa Latina traf sich Irma auch mit dem ecuadorianischen Komitee für die Freiheit der Cuban Five. An dem Treffen nahmen der kubanische Botschafter Benigno Pérez und andere kubanische Diplomaten teil.
    Der Präsident des Komitees Hernan Rivadeneira sagte, man würde weitere Solidaritätsgruppen mit den Cuban Five in Ausbildungseinrichtungen, Arbeitsstätten und Städten gründen.
    Irma dankte für die Unterstützung und lobte die internationale Solidaritätsbewegung.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 12. Juni 2010)

  • 12. Juni 2010: Ramón Labañino [...] feierte seinen 47. Geburtstag am 9. Juni in Isolationshaft, in der er sich seit dem 27. April befindet.
    Ramón wartet zurzeit in einer Strafzelle im Hochsicherheitsgefängnis von Kentucky auf seinen Transfer in ein Gefängnis der mittleren Sicherheitsstufe.
    Die Änderung ist auf die Strafreduzierung auf 30 Jahre seitens des Bundesgerichts von Miami im vergangenen Dezember zurückzuführen, als auch Fernandos Strafe auf 17 Jahre und neun Monate reduziert wurde.
    Zuvor war Antonios Strafe Im Oktober 2009 auf 21 Jahre und 10 Monate reduziert worden.
    Während eines kurzen Interviews erklärte Ramóns Ehefrau Elizabeth Palmeiro Prensa Latina, dass ihr Partner zurzeit "genau so in Isolationshaft gehalten wird wie während der 17 Monate nach seiner Verhaftung 1998."
    Diesmal "nehmen sie angebliche Sicherheitsgründe in seiner Umgebung zum Anlass, da er nicht mit der übrigen Gefängnispopulation im Hochsicherheitsgefängnis zusammen bleiben dürfe, nachdem er doch jetzt der ‚mittleren Sicherheitsstufe' zugeordnet worden sei."
    Das Problem sei, sagte sie, dass, "Ramón im Loch bleibt", während sie sich noch entscheiden, wohin er gebracht werden soll. [...]
    (Quelle: Granma Internacional vom 11. Juni 2010)

  • 9. Juni 2010: Anlässlich des 20. Hochzeitstages von Ramón und Elizabeth Palmeiro am 2. Juni 2010 sprach ACN mit Elizabeth.
    Übersetzung

  • 8. Juni 2010: Kuba hat erneut die psychologische Gewalt gegen Olga Salanueva und Adriana Pérez, den Ehefrauen von René bzw. Gerardo, vor dem Menschenrechtsrat in Genf angeklagt.
    Während eines Seminars über Gewalt gegen Frauen wiederholte die kubanische Delegierte Yanet Román die Anklage gegen die US-Regierung, die sich nach wie vor weigert, den beiden Frauen Einreisevisa in die Vereinigten Staaten zu gewähren.
    Die kubanische Delegierte forderte dazu auf, dass alle Länder der Welt das Recht dieser Frauen, ihre Ehemänner zu besuchen, unterstützen und die US-Regierung dazu auffordern sollten, die Cuban Five freizulassen.
    Ein von 44 Juristen, Professoren Studenten und Künstlern unterzeichneter Brief wurde an Präsident Obama geschickt, in dem er aufgefordert wird, diese Ungerechtigkeit zu beenden und die politischen Gefangenen zu befreien.
    (Quelle: Radio Havana Cuba vom 7. Juni 2010)

  • 8. Juni 2010: Irma Sehwerert, die Mutter von René González, hat an der Loja-National-Universität in Ecuador eine Konferenz gegeben.
    Das Treffen im Auditorium der juristischen Fakultät der 151 Jahre alten Universität war Teil der 15. Nationalen Versammlung der Solidarität mit Kuba. Die Begrüßungsrede an die kubanische Delegation wurde von Rektor Jorge Reyes gehalten.
    "Es sind nicht die Cuban Five, wie man sie weltweit nennt, die die Vereinigten Staaten bestrafen, es ist der ehrenhafte und unbeugsame Widerstand gegen eine 50 Jahre dauernde kriminelle Blockade," erklärte Irma.
    Irma drückte auch ihre mütterliche Liebe für die anderen Mitglieder der antiterroristischen Gruppe aus und bat um Solidarität, um die US-Administration zu überzeugen, die Urteile mit der Freilassung der Fünf zu revidieren.
    "Sie (die Fünf) werden Dank der internationalen Kampagne für ihre Freiheit nach Kuba zurückkommen," betonte sie und sagte, dass es Solidaritäts-Komitees in vielen Ländern gebe, die Worte der Unterstützung in die Zellen schickten.
    Die Studenten bezeichneten die Informationen, die für viele wegen des Schweigens, das Washington den Medien auferlegt hat, neu waren, als wichtig und drückten Bewunderung für Irmas Mut und Stärke aus.
    Im Namen der Studentenföderation der Universität (FEUE) kündigte ihr Präsident Marco Alvarado Pläne an, ein Komitee für die Befreiung der Fünf zu gründen, die er als Beispiel für die kubanische Würde bezeichnete.
    Die Abgeordneten Mao Moreno und Nivia Velez hatten Irma am frühen Morgen auf dem 35 km von Loja entfernten Flughafen Catamayo begrüßt und erneut ihre Unterstützung für die Freiheit der Cuban Five versichert.
    (Quelle: Radio Havana Cuba vom 6. Juni 2010)

  • 8. Juni 2010: Ein jubelndes Auditorium begrüßte den Sänger und Liedermacher Silvio Rodríguez in der Carnegie Hall von New York, wo der kubanische Musiker 2.800 Besucher seines ersten Konzerts in den USA nach 30 Jahren entzückte.
    Bei andauerndem Applaus in Sprechchören und Standing Ovations sang der Begründer der "Neuen Liedbewegung" seine berühmtesten Stücke, einschließlich "El Papalote" [Der Papierdrache], "Son Desangrado" [wörtlich: ausgebluteter Klang, Ausklang(?)], "Oleo de Mujer con Sombrero" [Frau mit Sonnenhut in Öl] und "La Maza" [Der Paukenschlägel] sowie Lieder aus seinem letzten Album "Segunda cita" [Das zweite Rendezvous].
    Rodríguez, der einer der wichtigsten Stimmen der Kubanischen Revolution verkörpert, schickte Gerardo Hernández, einem der fünf kubanischen politischen zu Unrecht in US-Gefängnissen inhaftierten Gefangenen, von der Bühne aus Glückwünsche zu dessen Geburtstag und widmete ihm sein berühmtes Stück "Canción del Elegido" [Lied des Auserwählten].
    Klassiker wie "Te Doy una Canción" [Dir widme ich ein Lied], "Unicornio" [Das Einhorn] und "Ojalá" [Hoffentlich] waren zweifellos die Höhepunkte des Abends, dazu gehörte auch "Citas con Angeles" [Treffen mit Engeln], deren Lyrik sich auf New York's Central Park, die Twin Towers und das Dakota bezieht, wo John Lennon wohnte und ermordet wurde.
    Für zweieinhalb Stunden erfreuten sich verschiedene Generationen von Kubanern, Amerikanern und Menschen anderer Nationalitäten an Silvio Rodríguez, der von der Band Trovarocco, dem Drummer und Percussionisten Oliver Valdés und Rodríguez' Ehefrau, der Flötistin und Klarinettistin Niurka González begleitet wurde.
    Nach seinem zweiten Konzert in der Carnegie Hall am 10. Juni wird Rodríguez am 12. Juni in Oakland, Kalifornien, am 17. in Los Angeles, am 19. in Washington und am 23. in Orlando, Florida auftreten.
    Seine letzte Tour durch die Vereinigten Staaten war die gemeinsam mit dem kubanischen Sänger und Liedermacher Pablo Milanés 1980.
    (Quelle: Radio Havana Cuba vom 5. Juni 2010)

  • 7. Juni 2010: Die US-amerikanische Internet-Zeitung CounterPunch berichtet in der aktuellen Wochenendqausgabe von der Pressekonferenz des National Committee to Free the Cuban Five vom 2. Juni 2010.
    Übersetzung

  • 6. Juni 2010: Gestern erhielten wir den Brief von Antonio, den er bereits per E-Mail angekündigt hatte.
    Scan und Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei Antonio.

  • 3. Juni 2010: Auf einer Pressekonferenz am 2. Juni 2010 wurde im Nationalen Presseclub in Washington, D.C., in Anwesenheit von verschiedenen nationalen und internationalen Medien neue, vom National Committee to Free the Cuban Five entdeckte Beweise enthüllt, dass die US-Regierung heimlich Zehntausende Dollar an Journalisten in Miami bezahlt hat, die während der politisch belasteten Anklage der Bundesregierung in Miami für wichtige Medienpublikationen arbeiteten und häufig aufwieglerische Artikel über Kuba und die fünf Kubaner veröffentlichten. Die Männer, bekannt unter der Bezeichnung "Cuban Five", verbüßen Strafen zwischen 15 Jahren und zweimal lebenslänglich, nachdem sie wegen verschiedener Anklagen darunter Spionageverschwörung verurteilt worden waren.
    (Quelle: National Committee to Free the Cuban Five vom 3. Juni 2010)
    Übersetzung

  • 3. Juni 2010: Auf einer Pressekonferenz in New York betonte Silvio Rodríguez, dass die Cuban Five völlig lächerliche Strafen verbüßten, die nach Unregelmäßigkeiten während ihrer Verhandlungen zustande gekommen seien, da das Verfahren politisch beeinflusst worden sei, berichtete Prensa Latina gestern.
    Der beliebte Sänger schnitt das Thema während der Vorbereitung auf sein Konzertdebüt an, das für Freitag in der New Yorker Carnegie-Hall geplant ist. Die Eintrittskarten waren schon nach wenigen Tagen ausverkauft. Während er von der US-Politik gegenüber Kuba sprach, sagte er, dass es sehr wichtig sei, die seit fast 50 Jahren andauernde Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade aufzuheben.
    Der Autor von "La era está pariendo un corazón" bekräftigte, dass der ständige Dialog zwischen seiner Musik und den neuen Generationen wohl auf der Tatsache beruhe, dass er die selbe Einstellung pflege, die er schon als junger Mensch bezüglich der Kunst, Musik, Poesie und Kommunikation mit anderen gehabt hätte.
    Am Sonntag hatte Silvio, als Teil seiner derzeitigen internationalen Tournee, die ihn in verschiedene US-Städte führen wird, ein Konzert in Puerto Rico gegeben, dass von etwa 10.000 Menschen besucht wurde. Während des Konzerts las er Ausschnitte aus einem Brief vor, den der US-Schauspielers Danny Glover vor zwei Jahren geschrieben hatte, und in dem er seine Solidarität mit den Cuban Five ausdrückt. Silvio widmete das Stück "Escaramujo" [die Hagebutte] den gegen die volksfeindlichen Maßnahmen der Kolonialregierung streikenden puertoricanischen Studenten, gefolgt vom Kommentar: "Ausbildung ist kein Geschäft, für Euch, die Ihr Opfer bringt, ist dieses Lied."
    (Quelle: ACN vom 2. Juni 2010)

  • 2. Juni 2010: Unter dem Titel "Die Presse, Kuba und die Fünf" erschien bei Cubanow ein Artikel von Lorenzo Gonzalo über einen Vortrag, in dem Salim Lamrani einem Publikum von etwa 150 Personen in Miami, Vereinigte Staaten, den Zynismus demonstrierte, der hinter einer Medienkampagne steckt, in der Kuba angegriffen wird, treu nach dem biblischen Wort: "Man sieht den Splitter im Auge des anderen und nicht den Balken im eigenen."
    Übersetzung

  • 1. Juni 2010: Vor einigen Tagen erhielten wir von Antonio ein Gedicht von José Hierro, das Antonio an seine Brüder und insbesondere an die Beziehung zwischen Adriana und Gerardo denken ließ. Original und Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei Antonio.

  • 1. Juni 2010: Antonio hat in seinem neuen Gefängnis jetzt die Möglichkeit, mit einer begrenzten Zahl von Familienangehörigen und Freunden E-Mails auszutauschen. Er schreibt:
    Als ich heute Euren Brief beantwortete, entschloss ich mich, Euch auf die Liste meiner E-Mail-Kontakte, die auf 30 Personen begrenzt ist, zu setzen. Ich bin so froh, dass Ihr sehr schnell zugelassen wurdet. Ich hoffe; Ihr werdet diese Botschaft bald erhalten und könnt mir antworten. Grüße an unsere Freunde in Deutschland. Eine kräftige Umarmung. Antonio, 29. Mai 2010.

  • 31. Mai 2010: Der kubanische Parlamentspräsident Ricardo Alarcón bekräftigte den Druck auf Präsident Barack Obama, die Cuban Five frei zu lassen.
    Die Ungerechtigkeit gegen die Fünf würde solange weitergehen, wie die US-Bevölkerung daran gehindert werde, die wahren Tatsachen zu erfahren, warnte Alarcón.
    Wüsste sie die Wahrheit, würde sie von Obama das fordern, was er zu tun habe, nämlich die Anklagen zurückziehen und die Fünf freisetzen, fügte die kubanische Führungspersönlichkeit in seiner Ansprache in der Abschlusssitzung des 5. Internationalen Treffens für Gerechtigkeit und Gesetz im Palacio del Convenciones in Havanna hinzu.
    "Aber die so genannten Medienunternehmen verhängen Schweigen, da sie nicht besonders viel mit Informationen zu tun haben und in Wirklichkeit Instrumente der ideologischen Kontrolle im Dienste des Imperiums sind," betonte Alarcón in Anwesenheit von Verwandten der Cuban Five und Berufsjuristen aus 14 Ländern.
    Er erinnerte daran, dass die Fünf lediglich versucht hatten, kriminelle Akte gegen Kuba und sein Volk aufzudecken und zu verhindern, die von den Vereinigten Staaten ausgingen und seit Jahren skandalöserweise straffrei bleiben.
    Inzwischen spazierten allseits bekannte Kriminelle auf den Straßen der Vereinigten Staaten, darunter auch Luís Posada Carriles.
    Alarcón beschrieb die von den Vereinigten Staaten und Europa ausgelöste Medienkampagne gegen die Insel als plump und zynisch und bekräftigte die Solidarität des kubanischen Parlaments mit dem Studentenstreik in Puerto Rico, bei dem die Repression den Tod der 21jährigen Natalia Sanchez verursacht hatte, die am Freitag beerdigt wurde.
    Richter, Bezirksanwälte, Verteidiger, Juristen, Universitätsprofessoren und andere Berufsjuristen nahmen an dem Treffen teil, das zum ersten Mal im Oktober 2002 auf Initiative des Obersten Volksgerichts stattfand.
    José Ramón Machado Ventura, der erste Vizepräsident des Staats- und Ministerrats besuchte die Eröffnungsfeier der Veranstaltung, an der Experten aus Lateinamerika, Afrika und Europa teilnahmen.
    (Quelle: ACN vom 28. Mai 2010)

  • 27. Mai 2010: Die Übersetzung der Lesung des Schauspielers Danny Glover auf der unten erwähnten Kunstausstellung liegt jetzt vor.

  • 27. Mai 2010: Von Alicia Jrapko erhielten wir einen Bericht über eine Kunstaustellung von Antonios Werken im "Social and Public Art Resource Center (SPARC)" in Venice, Kalifornien.
    Übersetzung

  • 26. Mai 2010: Heute erhielten wir über Heinz Langer folgende Mitteilung von Gloria La Riva:
    "Estimados companeros:
    Wir wollen Euch davon informieren, dass wir für Mittwoch, den 2. Juni in Washington DC, mittags 12 Uhr eine Pressekonferenz über den Kampf der Fünf Helden planen.
    Es geht über Details unserer Forschungen zur Angelegenheit der Journalisten aus Miami, die von der US-Regierung während der Haft, Verhaftung und des Gerichtsverfahrens der Fünf, Zahlungen erhalten haben.
    Wir schicken Euch in Kürze die Mitteilung und Einzelheiten für die Pressekonferenz.
    Wir prüfen die Möglichkeiten eines Internet Zuganges für die Presse außerhalb Washingtons, oder wenn nicht, ob es wenigstens über Telefon möglich ist. Und wir werden die Ergebnisse und die Information auch in unserer Web Seite haben.
    Saludos
    Gloria La Riva
    für das Nationale Komitee für die Freiheit der Fünf"

  • 25. Mai 2010: Über infocuba erreichte uns folgende E-Mail von Cliff DuRand:
    "Wahrscheinlich haben Sie in letzter Zeit etwas von der schlechten Presse über Kuba mitbekommen. Daher könnte Sie dieser kleine Artikel interessieren, den ich schrieb, um dem etwas entgegenzusetzen.
    Venceremos, Cliff"
    Übersetzung

  • 22. Mai 2010: Father Michael Lapsley aus Südafrika hat am 15. Mai zum fünften Mal Gerardo im Gefängnis besucht.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 21. Mai 2010)
    Übersetzung der wichtigsten Ausschnitte

  • 22. Mai 2010: Das Internationale Komitee für die Freiheit der Cuban Five veranstaltet in Los Angeles ein Wochende der Solidarität mit den Fünf.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 20. Mai 2010)
    Übersetzung

  • 21. Mai 2010: Unter DOWNLOADS finden Sie einen Musterbrief an deutschsprachige Fakultäten an US-Universitäten und darunter die entsprechenden Adressen.

  • 21. Mai 2010: Auf der Website der Kubanischen Botschaft, Außenstelle Bonn, befindet sich eine Todesanzeige für unsere verstorbene Compañera Maria Luz Kremp.

  • 20. Mai 2010: Gestern erhielten wir von Maikel Veloz vom kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) eine E-Mail mit folgendem Inhalt:
    Geschätzte Compañeros:
    Hiermit übermittle ich die Abschlusserklärung des Europäischen Solidaritätstreffens mit Kuba, die gerade gestern in Sofia, der Hauptstadt Bulgariens, verabschiedet wurde. Außerdem übermittle ich die vereinbarten Grundlagen für die Arbeitsrichtlinien zu den Fragestellungen der Delegierten.
    Die Unterstützung durch die Anwesenden stellte sich wie folgt dar:
    Teilnehmende Länder: 24
    Delegierte: 87
    Gäste: 100 (Repräsentanten der Freundschaftsgesellschaften mit Kuba aus Bulgarien, Persönlichkeiten aus verschiedenen politischen Strömungen, aus Sozial- und Kultureinrichtungen sowie aus örtlichen Behörden)
    Insgesamte Teilnehmerzahl: 187
    Besucher aus drei Ländern, die ihre Teilnahme zugesagt hatten, konnten wegen Flugproblemen nicht kommen: aus Albanien, Luxemburg und Slowenien. Sie schickten Grußbotschaften und ihre Vorschläge.
    Die mit der Teilnahme an den Europtreffen erfahrenen Delegierten bestätigten die gute Organisation und Aufmerksamkeit der bulgarischen Gastgeber, die den Delegierten zur Verfügung gestellten Dokumente, die zügige Erteilung der wesentlichen Wortmeldungen, wie die zur Ansprache unserer Präsidentin von Medicuba, Mariangelica Cassula und Katrien Demuynck über die Koordinierungsarbeit im Fall der Fünf in Europa, den Vorschlag der Schwedin zur Erteilung von Visa an Olguita und Adriana, das Dokument von Cubainformacion und anderen. Die Leitung von Stanka Shopova, der Präsidentin der AA Bulgaria-Cuba und anderen Mitglieder ihres Vorstands fand große Anerkennung.
    Wir schätzen das wiederholte Angebot der deutschen Freunde, das nächste Europa-Solidaritätstreffen mit Kuba 2012 in Deutschland abzuhalten.
    Zu Eurer Kenntnisnahme und Weiterleitung
    Solidarische Grüße
    Maikel

  • 20. Mai 2010: Am vergangenen Wochenende trafen sich in der bulgarischen Hauptstadt Sofia mehr als 100 Delegierte von Kuba-Solidaritätsgruppen aus 28 europäischen Ländern zum bereits 15. Treffen der europäischen Kuba-Solidarität. Edgar Göll vom Vorstand des deutschen Kuba-Netzwerks berichtet bei amerika21.de.

  • 19. Mai 2010: Cindy Hickey, Laura Fattal und Nora Shourd, die Mütter von Shane Bauer, Josh Fattal und Sarah Shourd, den drei im Iran inhaftierten amerikanischen Wanderern, sprachen am 17. Mai 2010 mit der Associated Press:
    Laura Fattal, die Mutter von Josh Fattal, sagte:
    "Wir mussten während dieser neuneinhalb Monate viel Optimismus behalten. Nach den Worten des iranischen Außenministers Dr. Mottaki sei dieses Entgegenkommen, den Müttern zu erlauben, in den Iran einzureisen, um unsere Kinder zu sehen, eine humanitäre Geste. ... Ich hoffe nur - und ich bin sicher, dass Nora und Cindy das gleiche fühlen - dass, wenn es eine Ausdehnung der humanitären Einstellung gibt, dass sie auf deren Freilassung ausgedehnt wird, sie sehen hier drei außergewöhnlich dankbare Mütter. "
    Die Mütter der Wanderer reisen heute in den Iran, um ihre Kinder zu sehen und die iranischen Führer persönlich um ihre Freilassung zu bitten. Alle dem Iran Wohlgesonnenen sowie Freunde und Familien der Wanderer sollten den Müttern Erfolg wünschen.
    Wenn der Iran solch eine "humanitäre Geste" wie die Ausgabe humanitärer Visa machen kann, warum können die Vereinigten Staaten nicht das selbe tun? Adriana Pérez und Olga Salanueva, den Ehefrauen von Gerardo und René, wurde es verweigert, ihre Ehemänner, die seit elf Jahren im Gefängnis sind, zu besuchen. Warum gibt es keine humanitären Visa für Adriana und Olga?
    Mehr Information über die Wanderer finden Sie bei freethehikers.org. Sie können auch nachlesen bei Scott Campbell, "Why You Should Care about the Three Americans Held in Iran" (MRZine, 23 April 2010, http://mrzine.monthlyreview.org/2010/campbell230410.html); and Noam Chomsky, Angela Davis, Michael Hardt, Cindy Sheehan, and Cornel West, "Statement of Solidarity with Shane Bauer, Sarah Shourd, and Josh Fattal, Who Have Been Unjustly Detained in Iran since July 31, 2009" MRZine, 10 May 2010, http://mrzine.monthlyreview.org/2010/hikers100510.html)
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 18. Mai 2010)

  • 18. Mai 2010: Über das Internationale Komitee für die Freiheit der Cuban Five erhielten wir heute einen Muttertagsgruß von Gerardo.
    Den Scan finden Sie unter LOS CINCO bei Gerardo.

  • 18. Mai 2010: Zur Erinnerung:
    Gerardo hat am 4. Juni und Ramón am 9. Juni Geburtstag. Gerardo wird 45 und Ramón wird 47 Jahre alt. Beide würden sich sicher über viele Geburtstagsgrüße freuen.
    Beachten Sie bitte, dass es bei der Auslieferung der Post an die Fünf - insbesondere bei Gerardo - zu erheblichen Verzögerungen kommen kann.
    Ihre Adressen finden Sie unter LOS CINCO.

  • 17. Mai 2010: Am 30. April 2010 sprach der Präsident der kubanischen Nationalversammlung Ricardo Alarcón de Quesada anlässlich der Feier zur Verleihung des Preises "Félix Elmuza" an die Journalisten José Manzaneda (Spanien) und Pablo Fernández und Santiago Vega (Argentinien).
    Übersetzung

  • 16. Mai 2010: Das Verteidigerteam von Gerardo Hernández wird am 14. Juni Berufung nach dem "Habeas Corpus Act" einlegen.
    Die Berufung für Gerardo, der zu zweimal lebenslänglich plus 15 Jahren verurteilt wurde, wird bei der selben Richterin Joan Lenard eingereicht, die ihn gemeinsam mit Antonio, Fernando, Ramón und René im Jahr 2001 verurteilt hatte.
    Die Verteidigung hofft, dass der Fall von Gerardo, der die längste Strafe in dem willkürlichen Verfahren bekommen hatte, neu überdacht wird.
    Gerardo und René (15 Jahre) waren von dem Verfahren zur Neubemessung der Strafmaße Ende 2009 in Miami ausgeschlossen worden, in dem Ramóns, Antonios und Fernandos Strafen abgemildert wurden.
    Die Verteidiger hoffen, dass durch das "Habeas Corpus" zumindest seine beiden lebenslangen Strafen aufgehoben werden.
    In einer Erklärung, die Ramón, Antonio und Fernando nach dem Verfahren zur Neubemessung der Strafmaße abgegeben hatten, betonten sie ihre Unschuld und erklärten, dass die Fünf für Anklagen verurteilt worden waren, die nie bewiesen wurden. Obwohl drei der Strafen reduziert wurden, blieben sie in allen fünf Fällen ungerecht.
    Sie riefen dazu auf, die Aufmerksamkeit auf Gerardos Fall zu lenken, da der US-Regierung die Falschheit der Anklagen und die Unfairness seines Urteils bewusst sei. [...]
    Während des Verfahrens zur Neubemessung der Strafen hatte die Bezirksstaatsanwältin die Existenz einer starken internationalen Bewegung für die Entlassung der Fünf zugegeben.
    (Quelle: ACN vom 14. Mai 2010)

  • 15. Mai 2010: Der kubanische UNO-Botschafter Pedro Nuñez Mosquera hat dem UN-Sicherheitsrat den Fall der Cuban Five vorgetragen.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 13. Mai 2010)
    Übersetzung

  • 13. Mai 2010: Unter dem Titel "Europäisches Parlament, Konrad-Adenauer-Stiftung und Amnesty International - Einig in ihrer Haltung gegen Kuba" erschien heute in der Neuen Rheinischen Zeitung ein lesenswerter Artikel von Dr. Ingrid Hunold, Horst Smok und Peter Kleinert.

  • 12. Mai 2010: Gestern erhielten wir eine Nachricht des Internationalen Komitees für die Freiheit der Cuban Five über die Aktivitäten zum !. Mai in Kuba und anderen Ländern zugunsten der Cuban Five.
    Übersetzung.

  • 12. Mai 2010: Junge Repräsentanten aus 50 Nationen erhoben ihre Stimme am Sonntag in Solidarität mit Kuba und um in der legendären Provinz Camagüey Gerechtigkeit und Freiheit für René, Ramón, Fernando, Gerardo und Antonio zu fordern.
    Nach ihrer Teilnahme an der Erklimmung des Turquino-Gipfels, ging Irma González Salanueva, die Tochter von René González, einem der fünf in den Vereinigten Staaten inhaftierten kubanischen Helden auf den historischen Platz, an dem die Schlacht von Jimaguayú stattfand und der Generalmajor Ignacio Agramonte im Kampf gefallen ist.
    Weiter.

  • 12. Mai 2010: Auch in diesem Jahr hat sich die FG Essen am 1. Mai mit einem großen Informations- und Cocktailstand am Internationalen Kulturfest auf Zeche Carl (diesjähriges Motto: "1. Mai 2010 - Kultur von unten - Bunt und solidarisch") beteiligt. Mitglieder von ¡Basta Ya! verteilten Flugblätter zu den Cuban Five und die Postkarte an Barack Obama.
    Fotogalerie.

  • 8. Mai 2010: Salim Lamrani, der französische Journalist und Experte für die Beziehung Kubas zu den Vereinigten Staaten, interviewte kürzlich die kubanische Bloggerin Yoani Sanchez in Havanna. Das Interview wurde auf der Website von Rebelion und der von Cubadebate veröffentlicht und in The South Journal ins Englische übersetzt. Diese Fassung war Grundlage unserer Übersetzung.

  • 7. Mai 2010: Ein persönlicher Abschied von unserer Compañera Maria Luz-Kremp
    Von Von Josie Michel-Brüning

  •   Maria Luz
     
    Maria Luz
    6. Mai 2010: Gerade erhielten wir die erschütternde Nachricht vom Tod unseres Gründungsmitglieds Maria Luz

    Liebe Compañeras und Compañeros,
    soeben erhielten wir die Nachricht, dass die langjährige Mitarbeiterin der cubanischen Botschaft (Bonn), internationalistische Kämpferin, gute Freundin und Compañera Maria Luz Kremp heute gestorben ist.
    Maria Luz erhielt vor eineinhalb Jahren die völlig überraschende Mitteilung, dass sie an Lungenkrebs erkrankt sei. Seitdem hat sie gegen diese tückische Krankheit angekämpft. Sie verlebte die letzten Wochen in einem Hospiz, in dem ihr zumindest die Schmerzen genommen werden konnten.
    Wir trauern mit ihrem Mann und Genossen Udo und ihrer ganzen Familie um unsere langjährige Freundin und Mitkämpferin für eine bessere, sozialistische Welt, für die Verteidigung Cubas gegen alle Angriffe und Kampagnen. Sie wird uns allen sehr fehlen.

    ¡Maria Luz - Presente!

    Heinz-W. Hammer

  • 5. Mai 2010: Wie Antonio in seinem Brief (s.u.) schon vermutete, wurde er inzwischen in ein Gefängnis mit minderer Sicherheitsstufe verlegt.
    Seine neue Anschrift lautet:
    Antonio Guerrero Rodríguez
    #58741-004
    FCI Florence
    PO BOX 6000
    Florence, CO 81226
    U.S.A.

  • 5. Mai 2010: Gestern erhielten wir einen Brief von Antonio vom 28. April.
    Scan und Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei Antonio.

  • 5. Mai 2010: Am 3.Mai 2010 um 15.30 hatte die Hamburger "Ko-Gruppe Kuba" von Amnesty International eine provokante, gegen Kuba gerichtete Aktion in Berlin geplant und auch durchgeführt.
    Ihr Plan ging nicht auf. Die Ankündigung von mehr als 55 Teilnehmern mit den Namen der 55 "Dissidenten" schrumpfte zusammen auf nur anfänglich 12 Mitläufer und die "Damen in Weiß" waren nichterkenntlich durch eine Person vertreten. Schon am Treffpunkt U-Bahnhof-Schönhauser Allee hatten sie wenig Resonanz.
    Elisabeth Dietze berichtet

  • 4. Mai 2010: Die Übersetzung des Berichts der Initiatief Cuba Socialista (Belgien) über die Kundgebung vom 28. April in Brüssel liegt jetzt vor.

  • 4. Mai 2010: Heute erhielten wir Fotos, die Detlef Deymann am 28. April 2010 auf der Kundgebung in Brüssel gemacht hat.

  • 3. Mai 2010: Über das National Committee to Free the Cuban Five erhielten wir ein Sonett von Antonio zum 1. Mai
    Original und Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei Antonio.

  • 2. Mai 2010: Über das Internationale Komitee für die Freiheit der Cuban Five erhielten wir ein Gedicht für die Fünf zum 1. Mai. Verfasst wurde es von dem jungen kubanischen Literatutstudenten Leandro Camargo.
    Original und Übersetzung

  • 29. April 2010: Scan und Übersetzung des Briefwechsels zwischen Tony Walton und Amnesty International, den uns Gerardo geschickt hatte, liegt jetzt vor.

  • 29. April 2010:
      Brüssel
    Die Konrad-Adenauer-Stiftung hatte wegen des zum Dissidenten gekürten Orlando Zapata Tamayo, der nach einem Hungerstreik gestorben war, sogar am 27.04. eine Konferenz in Brüssel anberaumt. Ihr Titel: "Prüfstein Kuba", woran das Verhalten des EU-Parlaments zu messen sei.
    Dem konnten wir uns bei der Kundgebung am 28.04. in Brüssel nur anschließen. Allerdings forderten die 115 Delegierten aus 8 EU-Ländern, die schließlich um 14 Uhr an einem Mittwoch eingetroffen waren - aus Italien, Belgien, Niederlande, Frankreich, Portugal, Dänemark, Luxemburg und Deutschland - die Souveränität Kubas zu respektieren und auf detailliert nachweisbare US-Menschenrechts- und -Völkerrechtsverletzungen wie die an den Los Cinco zu achten.
    Die Italiener hatten als Initiatoren der Veranstaltung eine Resolution vorbereitet und einer von ihnen hatte sie dem EU-Parlament vorgetragen. Er wurde von einer Delegation aller dort vertretenen Länder unterstützt, während wir draußen unser Anliegen auf dem Schuman Plaats vor dem Gebäude in mehreren Sprachen über Megaphon kundtaten und unsere mitgebrachten Transparente und Fahnen hochhielten.
    Die Franzosen reklamierten außerdem, dass in den letzten Jahren über 200 und allein in den ersten Monaten dieses Jahres 22 Gefangene in Frankreichs Gefängnissen Selbstmord begangen hätten, einer von ihnen sei erst 16 Jahre alt gewesen. Wo blieb da der Protest der EU-Parlamentarier oder der des Weißen Hauses?

  • 28. April 2010: Die in Deutschland lebenden Kubaner haben sich am 17. April 2010, in Berlin zu einem zweiten nationalen Treffen versammelt und eine Abschlusserklärung und einen Aktionsplan verabschiedet, worin sie sich für die Kubanische Revolution einsetzen und sie verteidigen.
    U. a. setzen sie sich für die Beendigung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die Freiheit der Cuban Five und normale Beziehungen der Europäischen Union mit Kuba ein. Den vollen Wortlauf finden Sie bei RED GLOBE.

  • 27. April 2010: Heute erhielten wir einen Brief von Gerardo.
    Scan und Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei Gerardo.

  • 26. April 2010: Gestern Morgen machte Magali Llort, die Mutter von Fernando, von ihrem Wahlrecht Gebrauch. In einer vom Fernsehen übertragenen Erklärung sagte sie, sie sei bemüht, Fernando und seine Freunde Ramón, René, Antonio und Gerardo über die Entwicklung in Kuba auf dem Laufenden zu halten.
    Magali Llort, die selbst Abgeordnete der Nationalversammlung ist, sagte, sie werde später am Tag versuchen, ihren Sohn zu erreichen, um ihn über die Wahlen und die Reaktion des Volkes zu informieren. "Wir haben einen Wahltag, den wir mit großem Erfolg begehen."
    Fernandos Mutter erklärte die Bedeutung einer massiven Beteiligung an den Wahlen zu den Kommunalversammlungen der Poder Popular [Macht des Volkes], zu der mehr als acht Millionen Bürger aufgerufen sind und die eine Bestätigung der Revolution seien.
    Sie betonte die Errungenschaften Kubas auf den Gebieten der Gesundheit und Erziehung neben anderen und erinnerte daran, dass vor der Revolution von 1959 arme Menschen, wie ihr alternder Vater, keine Möglichkeit hatten, behandelt zu werden.
    Heute würden kubanische Ärzte nicht nur das Leben der eigenen Bürger schützen, sondern hülfen auch den Menschen in anderen Ländern, fügte sie hinzu. Bei den kommenden Maifeiern werde die Abwesenheit ihres Sohnes wieder besonders schmerzlich empfunden, weil "es bei uns immer eine Familientradition war, gemeinsam zur Demonstration auf den Revolutionsplatz zu gehen." [...]
    (Quelle: ACN vom 25. April 2010)

  • 22. April 2010:
      ALBA
    Die "Bolivarische Allianz für die Völker unseres Amerikas" (ALBA) forderte am Dienstag (20. April 2010) in Venezuela die sofortige Freilassung der Cuban Five.
    In der Schlusserklärung des neunten Gipfeltreffens des regionalen Blocks bestehend aus Antigua und Barbuda, Bolivien, Kuba, Dominica, Ecuador, Nicaragua, Saint Vincent und die Grenadinen und Venezuela forderte von Washington außerdem eine faire Behandlung der Fünf und ihrer Familien.
    "Wir fordern, dass die Fünf und ihre Verwandten eine humane und angemessene Behandlung erhalten, einschließlich der Ausstellung von Visa, damit ihre Frauen und Kinder die Möglichkeit haben, sie zu besuchen," konstatierten die Teilnehmer der Veranstaltung in dem Dokument mit dem Titel "Manifest von Caracas zum zweihundertjährigem Jubiläum zur Stärkung der neuen Unabhängigkeit".
    [...] Die ALBA-Staaten fordern außerdem von Washington die sofortige bedingungslose Aufhebung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba, einer unilateralen Maßnahme, die 1962 verhängt wurde. Die internationale Gemeinschaft hat mit überwältigender Mehrheit ein Ende dieser feindseligen Politik gefordert, wie die Abstimmungen für die Verurteilung der USA in der UNO zeigen, wo 187 Länder im Oktober 2009 die Blockade zurückwiesen.
    (Quelle: Prensa Latina vom 21. April 2010)

  • 21. April 2010: In seinem Artikel "Kein Platz für Agent Montaner" in der Granma Internacional vom 16. April 2010 geht der kanadische Journalist Jean-Guy Allard kurz auf den Dialog zwischen dem kubanischen Liedermacher Silvio Rodríguez und dem kubanischstämmigen CIA-Agenten Carlos Alberto Montaner ein und zeigt anhand einiger Beispiele, um was für einen Menschen es sich bei Montaner handelt.
    Übersetzung

  • 20. April 2010: In dem Artikel "Kubanische Gefangene - hier und drüben" vergleichen Michael Parenti und Alicia Jrapko die Presseresonanz, die so genannte "Dissidenten" im Gegensatz zu den Cuban Five genießen.
    (Quelle: Antiterroristas vom 19. April 2010)
    Übersetzung

  • 20. April 2010: Gestern erhielten wir über Alicia Jrapko Gerardos neuesten Cartoon, der sich auf ironische Weise mit der derzeitigen Pressekampagne gegen Kuba auseinandersetzt. Scan und Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei Gerardo.

  • 19. April 2010: In einem Brief bitten namhafte schwedische Frauen Michelle Obama, sich für ein Einreisevisum für Olga Salanueva und Adriana Pérez einzusetzen. Wörtlich schreiben sie: "Liebe Frau Michelle Obama, wir rufen Sie auf, alles in ihrer Macht dafür zu tun, dass Olga Salanueva und Adriana Pérez ein Visum erhalten, damit sie ihre Ehemänner besuchen können, und bei der Gelegenheit könnten sie den Schatten, der durch die grausame Behandlung der Fünf und ihrer Familien auf die Vereinigten Staaten fällt, mindern."
    Unterzeichnet wurde der Brief von
    o Mitglied des EU-Parlaments Eva-Britt Svensson (v)
    o Ehemalige EU-Kommissarin Anita Gradin
    o Mitglieder des schwedischen Parlaments Anne Ludvigssen (s), Bodil Ceballos (mp), Siv Holma (v), Helena Bargholtz (fp), Liselotte Olsson (v), Amineh Kakabaveh (v), Marianne Berg (v)
    o Bischöfin Eva Brunne, Stockholm
    o Oppositionsführerin Ann-Margarethe Livh, Stockholm
    o Frauen für den Frieden Bibbi Steinertz,
    o Schwedische Frauen der Linken Union Majlis Fridén
    (Quelle: Antiterroristas vom 19. April 2010)

  • 19. April 2010: Das "National Committee to Free the Cuban Five" will im Sommer 2010 ein praktisches Studiensemester veranstalten, um allen in den USA an der Befreiungskampagne Interessierten Erfahrung in der Organisation verschiedener Aktionen zu vermitteln, wie die von Demonstrationen, öffentlichen Foren, Filmvorführungen, Pressekonferenzen, Koalitionsorganisierung, Internetanwendung, Regionales organisieren von Vortragstouren,Umgang mit Medien, Videoproduktion, dokumentarische digitale Fotografie, Website Administration, Recherche und Büro-Management.

  • 19. April 2010: Das Internationale Komitee in den USA will vom 22.-23- Mai ein Solidaritätswochenende in der Gegend von Los Angeles anbieten, bei dem auch die Originalgemälde von Antonio gezeigt und als Ehrengäste die Schauspieler Danny Glover und Ed Asner auftreten werden.
    Im Rahmen der Aktualisierung des Falles der Fünf soll außerdem eine Dichterlesung gehalten und ein Dokumentarfilm gezeigt werden.

  • 19. April 2010: In der US-amerikanischen Internetzeitung CounterPunch erschien am 14.April der Artikel "Eure Steuergelder - im Einsatz zur Überzeugung der Kubaner" von Robert Sandels.
    Übersetzung

  • 19. April 2010: Auf der Website der FG-Essen finden Sie eine Rezension des neuen Buches "Zärtlichkeit der Völker - Die DDR und Kuba" unseres Komitee-Mitglieds Heinz Langer. Verfasst wurde die Rezension von Heinz-W. Hammer.

  • 13. April 2010: Mitglieder der Bewegung der Kulturrebellen aus Ecuador wollen am Sonnabend den Aufstieg auf die Vulkane Cayambe und Chimborazo beginnen, um die Freilassung der Cuban Five zu fordern.
    Die jungen Bergsteiger Fabian Paredes, Fernando Manolo Paredes und Hugo Rafael Iturralde gaben in Quito eine Pressekonferenz, in der sie ihr Projekt ankündigten. Am Sonnabend (10.April) beginnt der Aufstieg auf den Cayambe (5.790 m über NN) und der auf den Chimborazo (6.267 m über NN) soll am 17. April begonnen werden.
    Auf der Pressekonferenz anwesend waren Jeff Escalante, Untersekretär des Sportministeriums, Hernan Rivadeira, Präsident des ecuadorianischen Komitees für Gerechtigkeit und Freiheit der Cuban Five, und Pablo Guayasemin, der das Kubanisch-Ecuadorianische Kulturinstitut "José Martí" und die Guayasemin-Stiftung repräsentierte.
    Der kubanische Botschafter in Quito Benigno Pérez lieferte ausführliche Informationen über die Fünf.
    In einem Exklusivinterview mit ACN schickte ein Sprecher der Bergsteiger, Fabian Paredes, brüderliche Grüße der Solidarität nach Kuba.
    (Quelle: ACN vom 8. April 2010)

  • 13. April 2010: Mitglieder der Republik Zypern unterschrieben am Montag eine Erklärung, in der sie die sofortige Freilassung der fünf kubanischen Antiterroristen fordern.
    Die 21 Gesetzgeber prangerten die Verstöße gegen die juristischen Rechte und die Menschenrechte dieser Gefangenen an, zu denen ungerechtfertigte Isolationshaft sowie die wiederholte und systematische Ablehnung von Visa für Adriana Pérez und Olga Salanueva, die jeweiligen Ehefrauen von Gerardo Hernández und René González, seitens der U.S.-Regierung gehören. In ihrem Brief verurteilen die Parlamentarier ebenfalls die Blockade gegen das kubanische Volk.
    Desgleichen wurde heute die Resolution des Europäischen Parlaments gegen Kuba von der Kuba-Freundschaftsgruppe in der Nationalversammlung von Weißrussland zurückgewiesen, berichtete die Presseagentur Prensa Latina.
    Sie kritisierten in ihrem Kommunique die von der Europäischen Union eingenommene Haltung und bezeichnete sie als Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes, während sie gleichzeitig darauf hinwiesen, dass der gemeinsame Block nicht in der Lage sei, die eklatanten Rechtsverletzungen in ihren eigenen Ländern zu bemerken.
    (Quelle: Prensa Latina vom 8. April 2010)

  • 13. April 2010: In einer E-Mail an Heinz Langer berichtet Gloria La Riva über den juristischen Fortgang im Fall der Cuban Five und die bereits durchgeführten und geplanten Aktionen des National Committee to Free the Cuban Five.
    Übersetzung

  • 13. April 2010: Per E-Mail erreichte uns gestern der neuste Artikel des kanadischen Politologen Arnold August über einen Beitrag von Radio Montreal in Quebec, Kanada. Überschrieben ist der Artikel mit "Die Cuban Five und die Ermordung von Fabio di Celmo: Washingtons Doppelmoral".
    Übersetzung

  • 9. April 2010: Die Übersetzung der von Antonio während seiner 18tägigen Isolationshaft in Oklahoma verfassten Gedichte liegt jetzt vor.

  • 7. April 2010: Heute erhielten wir über seine Frau Olga per E-Mail einen Brief von René, in dem er auf die Umstände rund um das Interview mit der BBC eingeht. [Wir berichteten am 2. März 2010]. Die Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei René.

  • 7. April 2010: Am 30. März erschien in der Tageszeitung junge Welt ein Interview mit Graciela Ramírez, der Koordinatorin des Internationalen Komitees in Havanna.

  • 4. April 2010: Das US-Außenministerium hat auf den Brief von Günter Belchaus aus Anlass des Weltfrauentages geantwortet.
    Sowohl Brief als auch Antwort finden Sie unter . DOWNLOADS

  • 1. April 2010: Am 30. März erhielten wir von Alicia Jrapko, Koordinatorin des Internationalen Komitees in den USA, ein Audio, das neulich im kubanischen Radio gesendet wurde. Es ist der Vortrag der Geschichte, "Cardinal - Der Vogel und der Gefangene", die Alicia nach einem Besuch bei Gerardo im Gefängnis nach dessen Erzählung verfasst hatte, siehe unsere Übersetzung vom 6. Dezember 2009.

  • 31. März 2010: In der heutigen Internet-Ausgabe der Granma Internacional schreibt der kanadische Journalist Jean-Guy Allard über einen Marsch vom 25. März in Miam zugunsten der "Dissidenten" in Havanna, an dem auch der internationale Terrorist und Massenmörder Luís Posada Carriles teilnahm.
    Übersetzung

  • 31. März 2010: Am vergangenen Dienstag, dem 110. Geburtstag des Psychoanalytikers Erich Fromm (1900-1980), wurde der Sprachwissenschaftler und politische Intellektuelle Noam Chomsky mit dem Erich-Fromm-Preis 2010 ausgezeichnet. Die Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft würdigte damit Chomskys akademisches Lebenswerk, vor allem aber "sein von öffentlichen Meinungen unabhängiges Urteil". Junge Welt dokumentierte gestern und heute die schriftliche Fassung von Chomskys Rede.

  • 30. März 2010: Während eines Treffens mit Teilnehmern des 32. Nationalen Kubanischen Radiofestivals in Matanzas sprach Mirta Rodríguez, die Mutter von Antonio, begleitet von Elizabeth Palmeiro, der Ehefrau von Ramón, über die schwierigen Augenblicke, die sie in den Tagen der Neufestsetzung der Strafen in Miami erlebt hatten.
    Sie erinnerte daran, dass der Verteidiger der Richterin gesagt habe, dass es ein Mensch und nicht eine Nation sei, über den hier verhandelt werde, und spielte damit auf den politischen Hintergrund des Falles an.
    Sie seien stark, voller Leben und Hoffnung. Sie fühlten sich nicht allein, sondern begleitet von ihrem Volk und von vielen Menschen in aller Welt, die ihre Solidarität verstärkten, damit die US-Regierung sich um Gerechtigkeit bemühe.
    "Ich leide viel, aber wenn ich an solchen Treffen teilnehme, in Kuba oder im Ausland, und sehe, dass die Bewegung für die gerechte Sache ständig wächst, wächst meine Kraft auch," fügte sie hinzu.
    Die Verwandten der Fünf dankten dem kubanischen Rundfunk dafür, dass er die Gerechtigkeit verteidigt und in seinen Sendungen auf die Notwendigkeit der Fortsetzung des Kampfes für eine Rückkehr von Gerardo, René, Tony, Ramón und Fernando hinweist.
    (Quelle: ACN vom 25. März 2010)

  • 30. März 2010: Das Komitee ¡Basta Ya! hat mit junge Welt eine Anzeigenkampagne für die Cuban Five geplant. Vereinbart wurde:
    Basta Ya schaltet in der jungen Welt zwölf Annoncen im Format 111,6 mm x 80 mm (A6 quer auf jW Satzspiegel umgerechnet.)
    Die Anzeigen erscheinen monatlich, und zwar - wenn nichts anderes mitgeteilt wird - jeweils am zweiten Wochenende des Monats. Start der Schaltungen ist der 10.4.2010.
    Basta Ya versucht die Anzeigen mit Spenden zu refinanzieren. Zu diesem Zweck veröffentlicht die jW kostenlos einige Kleinanzeigen.
    Die Spender der jeweiligen Anzeige werden in der Annonce namentlich benannt und spätestens zwei Tage vor Erscheinen mitgeteilt. Werden keine Unterstützer benannt, erscheint die Anzeige ohne den entsprechenden Text.
    Die Anzeigenvorlagen finden Sie unter DOWNLOADS. Spender, die sich an der Aktion beteiligen wollen, wenden sich bitte an info@miami5.de.

  • 28. März 2010: Antonio Guerreros Kunst und Leonard Weinglass' Rede machen den Fall der Cuban Five in Eugene, Oregon, USA, bekannt.
    In Eugene, Oregon, haben eine Reihe von Aktivitäten wesentlich zum Bekanntheitsgrad der Cuban Five beigetragen. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stand die Ausstellung, "Aus meiner Höhe", von Antonio Guerreros Kunst. Sie fand in der Galerie in der Innenstadt von Eugene statt. Sie war während deren "First Friday Art Walk"[Kunstmeile am ersten Freitag des Monats] eröffnet worden und dauerte über den gesamten Monat März.
    Der Organisator Dennis Gilbert und das Komitee zur Befreiung der Fünf aus Eugene zogen größtmöglichen Nutzen aus der Präsentation der Ausstellung, indem sie weitere Aktivitäten daran anschlossen, wie einen Abend lateinamerikanischer Musik, eine Rede von Anwalt Leonard Weinglass, eine zweisprachige Dichterlesung mit Antonios Gedichten und einen Abend mit kubanischer Musik. Indem sie Hunderten von neuen Leuten die Information über den Fall der Cuban Five nahe brachten, lieferte das Komitee von Eugene eine bewunderungswürdiges Beispiel dafür, wie man Antonios Kunst in unserem gemeinsamen Kampf zur Befreiung der Fünf nutzen kann.
    (Quelle: Gloria La Riva, 27. März 2010)

  • 25. März 2010: Unter dem Titel "Müssen wieder die Menschenrechte herhalten?" mischt sich auch der bekannte US-amerikanische Publizist und Filmemacher Saul Landau in der gestrigen CounterPunch in die Diskussion um die neuerliche Kampagne gegen Kuba ein.
    Übersetzung.
    Landau hatte bekanntlich am 1. April 2009 Gerardo telefonisch im Gefängnis interviewt.

  • 24. März 2010: Heute kam ein Brief von Gerardo. Scan und Übersetzung finden Sie unter LOS CINCO bei Gerardo.

  • 24. März 2010: Laut junge Welt vom 22.März ist die US-Friedensaktivistin Cindy Sheehan, die sich inzwischen auch der Bewegung für die Freiheit der Cuban Five angeschlossen hat [s. u. 3. März auf dieser Seite], schon wieder verhaftet worden. Sie hatte gemeinsam mit sieben anderen Personen im Zuge der Friedensdemonstrationen einen Sitzstreik vor dem Weißen Haus begonnen.

  • 24. März 2010: Unter dem Titel "Ein einsamer Ort" berichtet Antonio über seine 18-tägige Isolationshaft im "Loch" der Haftanstalt von Oklahoma. Original und Übersetzung des Vorworts finden Sie unter LOS CINCO bei Antonio.

  • 24. März 2010: Die Übersetzung (Günter Belchaus) der "Öffentlichen feierlichen Erklärung von UNEAC und AHS an die Intellektuellen und Künstler der Welt" aus Anlass der derzeitigen Pressekampagne gegen Kuba liegt jetzt vor.
    [UNEAC = Unión Nacional de Escritores y Artistas de Cuba = Vereinigung der kubanischen Schriftsteller und Künstler; AHS = Asociación Hermanos Saíz = Verband "Brüder Saíz", d.i. sozusagen die Jugendorganisation der UNEAC (die Brüder Saíz, Intellektuelle aus der Provinz Pinar del Río,wurden 1957 von Batista-Schergen ermordet)].

  • 23. März 2010: Auf der Website von Cuba Si gibt es Fotos von Gabriele Senft von der Kundgebung am 18. März vor der kubanischen Botschaft in Berlin.

  • 22. März 2010: Am Samstag, dem 20.03. 2010 fand die seit langem von der ANSWER Coalition angekündigte Antikriegsdemonstration in Washington D.C., San Francisco und Los Angeles, Kalifornien, mit jeweils Tausenden von Teilnehmern aus den gesamten USA statt, unter ihnen Kriegsveteranen, Menschen aller Generationen und viele Lehrer und Studenten. In San Francisco hatte natürlich das National Committee to Free the Cuban Five teilgenommen. Gloria La Rivas Auftritt für Kuba und die Cuban Five steht für Sie bei youtube als Video zur Verfügung.

  • 22. März 2010: Auf der Demonstration am Samstag, dem 20. März, unter dem Motto, "Wir zahlen nicht für Eure Krise!" in Essen gab es auch einen gemeinsamen Stand der FG Essen und des Komitees ¡Basta ya!
    Dazu gehörte u.a. auch das gemeinsame Faltblatt, "Cuba: ein Land ohne Hartz IV", in dem sie z.B. die sozialen Errungenschaften Kubas auf dem Gesundheits- und Erziehungssektor im Vergleich zur Dritten Welt zu den USA und Europäischen Ländern entsprechend den UNICEF-Daten hervorhoben und die Freiheit der Fünf forderten.
    ¡Basta ya! vertrat die internationale Postkartenaktion an den Friedensnobelpreisträger, US-Präsident Barack Obama und hatte aktuelle Information auf Falt- und Flugblättern zur Verfügung gestellt. Unser Stand hatte regen Zulauf. Es konnten viele Postkarten und Flugblätter verteilt und Unterschriften für die Befreiung der Fünf und für das Besuchsrecht der Frauen gesammelt werden.
    Fotos von der Veranstaltung finden Sie bei der FG-Essen und auf der Website Kalle der Rote.
    In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung junge Welt finden Sie einen Artikel über die Demonstration.

  • 19. März 2010: Dean Hubbard, Kovorsitzender des Komitees für Arbeit und Beschäftigung der US National Lawyers Guild (NLG), rief in Havanna dazu auf, den Kampf für die Freiheit der Cuban Five zu verstärken.
    Hubbard hielt die Eröffnungsrede auf dem XII. Kongress über Arbeitsrecht und soziale Sicherheit in Mittelamerika und der Karibik, der dazu aufrief, die Schlacht für die Fünf fortzusetzen.
    Die Juristen für Arbeitsrecht aus den USA und die Welt schuldeten Kuba, den Kampf für die Freilassung der Fünf zu unterstützen, sagte der Experte während der Eröffnungsfeier in der Aula Magna der Universität von Havanna.
    Gleichzeitig betonte er, dass Lateinamerika und die Karibik neue hoffnungsvolle Modelle entwickelt hätten, wie die "Bolivarianische Allianz der Völker in Unserem Amerika" (ALBA), um unsere Errungenschaften zu verteidigen und den Imperialismus zu bekämpfen.
    Die NLG ist eine Gilde, die seit Jahren den Kampf für die Befreiung der Fünf unterstützt.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 19. März 2010)

  • 19. März 2010: Der Präsident von Ecuador Rafael Correa stellt die moralische Autorität der Vereinigten Staaten in Frage, über die Menschenrechtssituation in anderen Länder zu urteilen, während sie selbst die Folter legalisierten und die Menschrechte von Kubanern in US-Gefängnissen verletzten.
    Der Staatschef von Ecuador bezog sich dabei in seinem wöchentlichen Bericht an die Nation auf die Cuban Five.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 18. März 2010)

  • 19. März 2010: In der Tageszeitung junge Welt erschien heute ein Artikel über eine gescheiterte Provokation der "Damen in weiß" in Havanna, und sie berichtet auch über eine Demonstration gestern in Berlin.

  • 19. März 2010: Anlässlich der momentanen anscheinend vom US-Außenministerium geförderten neuerlichen Hetzkampagne gegen Kuba meldet sich der US-Journalist und Filmemacher Saul Landau zu Wort, indem er die ihm gegenüber im Mai 2008 in Miami gemachten Bekenntnisse des Terroristen Antonio Veciano aufgreift und an frühere Machenschaften Washingtons erinnert. Er schreibt: "Washington versucht, Fidel zu schlagen - Fidel rettet Reagan!"
    Im Juni wollen die Anwälte der Fünf den Fall bekanntlich unter Berufung auf das in der US-Verfassung verankerte "Habeas Corpus"-Gesetz wieder vor Gericht bringen. Wenn es nicht gelingt, die jetzige Diffamierungskampagne des kubanischen Systems öffentlich als solche zu entlarven, wird sich das auch auf die Chancen der Fünf auf Rechtsprechung entsprechend nachteilig auswirken.
    Übersetzung

  • 19. März 2010: Gestern fand das interaktive Internetforum "Eine Ungerechtigkeit, die schon 12 Jahre dauert" statt. Daran beteiligten sich auch die Bundestagsabgeordneten Gehrcke und Wagenknecht und der Ex-MdB Prof. Paech. Ihre Stellungnahmen finden Sie bei der FG-Essen

  • 17. März 2010: Unter DOWNLOADS finden Sie Briefe von Günter Belchaus zum Weltfrauentag am 8. März an die First Lady der USA Michelle Obama, US-Außenministerin Hillary Clinton, Secretary Janet Napolitano und die US-Botschaft in Berlin.

  • 16. März 2010: Am Samstag, dem 13. März, beging man in der Mittelschule Lavonya De Jean in Richmond zum dritten Mal in Folge den Weltfrauentag.
    Unter dem Motto, "Frauensolidarität heilt unsere geliebte Gemeinde" kamen 300 Leute zusammen, größtenteils Frauen, um sich über lokale, nationale und internationale Probleme auszutauschen.
    Die Versammlung gab die unterschiedliche Herkunft der Bewohner dieser im Norden der Fransisco Bay gelegenen Stadt wider. Sie brachte Afroamerikaner, Ureineinwohner, Asiaten, Weiße und andere Rassen zusammen. Sie alle konnten den ganzen Tag über die Schwierigkeiten ihres arbeitsreichen Alltags für mehrere Stunden hinter sich lassen.
    Es war ein Tag der Besinnung und der Freude mit indianischen und puertoricanischen Trommeln, afrikanischen und polynesischen Tänzen, Gedichten und Ansprachen der Gemeindeleiter. Es war auch ein Tag des Austausches von Erfahrungen, der Suche nach Lösungen allgemeiner Probleme, die diese Gemeinde von 100.000 Einwohnern betreffen. Die Teilnehmer der Feier konnten auch ihren Stolz auf ihre Stadt, die von den Massenmedien oft verunglimpft wird, bekunden und brachten ihre Bewunderung für ihre Bürgermeisterin Gayle McLaughlin zum Ausdruck.
    Wie in den vorherigen Jahren bot dieses Ereignis der Gemeinde Richmond wieder die Gelegenheit, den Fall der Fünf zur Sprache zu bringen. Überall waren Hinweisplakate mit Fotos von Olga und René, Gerardo und Adriana, auf denen ihr Besuchsrecht gefordert wird, angebracht. Ein von Hand gemaltes Banner zeigte die Gesichter von René, Ramón, Gerardo, Fernando und Antonio.
    Die Rede der bekannten Autorin Alice Walker über ein kurzes Video erklärte die unrechtmäßige Gefangenschaft der Cuban Five und das Leid ihrer Familien, was vielen Anwesenden die Tränen in die Augen trieb.
    Viele Teilnehmer kamen beim Besuch der Informationstische der Organisatoren auch an den Tisch des Internationalen Komitees, wo einige zum ersten Mal von dem Fall erfuhren, ihre Verblüffung zum Ausdruck bringen, Fragen stellen und sich alles ausführlich erklären lassen konnten. [...] Viele unterzeichneten die Postkarten an Präsident Obama. Andere nahmen sich Informationsmaterial mit.
    Den Fall der Cuban Five und die Visumsverweigerung für deren Ehefrauen hier einzubringen, gehört zu dem Programm des Internationalen Komitees und ist ein weiterer Schritt, in den Vereinigten Staaten ein größeres Publikum zu erreichen. Es entsprach genau dem Standpunkt, den die Bürgermeisterin in ihrem letzten Interview mit Prensa Latina vertrat: "Die öffentliche Meinung in den USA ist der Schlüssel zur Freiheit der Cuban Five."
    (Quelle: Alicia Jrapko vom 15. März 2010)

  • 16. März 2010: Olga Salanueva, die Ehefrau von René González, sprach im Namen der Vereinigung Kubanischer Frauen vor dem UN Menschrechtsrat in Genf und beklagte die Grausamkeit, den Hass und die Brutalität gegen die Verwandten der Cuban Five.
    Während einer interaktiven Debatte mit der UN-Arbeitsgruppe für Willkürliche Inhaftierungen bezog sich Salanueva auf ihren und den Fall von Adriana Pérez, der Ehefrau von Gerardo Hernández, die ebenfalls daran gehindert wird, ihren Ehemann im Gefängnis zu besuchen.
    Als sie über den Fall, in den neben René und Gerardo auch Ramon Labañino, Fernando González und Antonio Guerrero verwickelt sind, sprach, erklärte sie, Washington fahre damit fort, die Ansicht der Arbeitsgruppe für Willkürliche Inhaftierungen der Vereinten Nationen zu missachten und den Fünfen Gerechtigkeit zu verweigern.
    Außerdem erklärte Salanueva, dass das US-Rechtssystem, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen, entschieden habe, Adrianas und ihr Grundrecht, ihre Ehemänner im Gefängnis zu besuchen, zu missachten.
    (Quelle: Radio Havana Cuba vom 15. März 2010)

  • 16. März 2010: Bei einem Telefongespräch mit seinen Töchtern Aili und Laura versprach Ramón Labañino ihnen, dass er nach der Rückkehr der Cuban Five auch auf den Turquino-Gipfel steigen würde, genau wie es seine beiden Mädchen im Rahmen des Projekts "Vom Aconcagua auf den Turquino-Gipfel" getan hatten.
    Die Töchter Ramóns führten dieses Gespräch bei ihrem Abstieg vom höchsten Punkt Kubas, von wo aus sie die Freilassung ihres Vaters und der anderen 4 Helden in Anlehnung an die vorausgegangene ähnliche Geste der drei jungen Argentinier auf dem höchsten Berg Amerikas in den Anden gefordert hatten.
    Während des Telefongesprächs grüßte Labañino die auch aus anderen Verwandten der kubanischen Antiterroristen, den Studenten des Instituts für Internationale Beziehungen und den Journalisten unserer Agentur [ACN] bestehende Gruppe.
    "Ich werde mit Euch auf den Turquino steigen und heute rufe ich euch dazu auf, mich dann zu begleiten, wenn wir alle zurückgekehrt sein werden," sagte ein zuversichtlicher Ramón mit fester Stimme und dem Vertrauen, dass die Gerechtigkeit über das Unrecht und die Vernunft über die Ehrlosigkeit siegen würden.
    Die Überraschung und Erregung aufgrund des Anrufs sowie die ernsthafte Verpflichtung dieser Einladung diente der Gruppe zur Ermutigung und dazu, sich von der bereits aufgestauten Müdigkeit nach ungewohntem stundenlangen Wandern über holprige Hänge im Sierra Maestra-Gebirge zu erholen.
    Am Vortag hatten sie schwere Regenfälle mitten im Gebirge, dem als "Altos del Naranjo" bekannten Gebiet, aufgehalten, und erst fast um Mitternacht konnten sie sich darauf einigen, die Heimreise anzutreten.
    Vor Beginn ihrer Reise, die sie zur Büste José Martís auf dem Dach des kubanischen Archipels geführt hatte, gingen die Mitglieder der Brigade in den Fußstapfen von Che Guevara in seinem Operationsgebiet Buey Arriba, Bueycito und San Pablo del Yao und besuchten auch das Rebellenlager "Otilia".
    (Quelle: ACN vom 15. März 2010)

  • 15. März 2010:
    GRANMA, 15. März 2010 Angehörige der fünf kubanischen Helden, die ungerechtfertigt in den USA einsitzen, haben in Camagüey die Inkommunikation verurteilt, deren Opfer derzeit Gerardo Hernández im Gefängnis von Victorville (Kalifornien) ist. Lourdes González, Schwester von Fernando, einem anderen der Fünf, erklärte, dass Gerardo augenblicklich isoliert ist, was es ihm unmöglich macht, Kontakt zu den Anwälten zu haben, die an seinem Fall arbeiten, und zu seinen Angehörigen, wie das Digitalradio Cadena Agramonte mitteilt.
    Eine Abordnung der Angehörigen war in Camagüey auf der Durchreise nach Osten, wo sie den Pico Turquino besteigen will, gemeinsam mit Journalisten und Studierenden dieses Fachs, um dort die Freiheit der Helden, die im Imperium eingesperrt sind, zu fordern.
    Die Initiative ist, so Lourdes, eine Fortsetzung der zuletzt gezeigten Solidarität dreier junger Argentinier, die im Januar auf den Aconcagua stiegen, den höchsten Berg Südamerikas, um die sofortige Freilassung der kunbanischen Antiterroristen zu fordern.
    Das Projekt "Vom Aconcagua zum Turquino" schließt eine Rundfahrt durch die Zone der militärischen Operationen des Che Guevara in der Sierra Maestra während der letzten Etappe des Befreiungskrieges ein, und wird auf dem Pico Turquino, dem höchsten Punkt Kubas, enden, der 1974 Meter über dem Meer liegt.
    Die Karawane nimmt sich vor, die Turquino-Spitze am kommenden 14. März zu erreichen, anlässlich des Tages der Kubanischen Presse.
    (Deutsch: Günter Pohl)

  • 14. März 2010: Vorgestern erhielten wir einen Brief von Antonio. Scan und Übersetzung finden Sie wie gewohnt unter LOS CINCO bei Antonio

  • 12. März 2010: In Anlehnung an die Aktion von drei argentinischen Jugendlichen, die im Januar den Aconcagua, den höchsten Berg Amerikas, bestiegen hatten, um auf das Schicksal der Cuban Five hinzuweisen (s.u. 13. Januar auf dieser Seite), wollen kubanische Journalisten und Journalismusstudenten den höchsten Berg Kubas, den 1974 Meter hohen Pico Turquino, besteigen.
    Die Tour führt durch ein Gebiet, in dem Commandante Ernesto (Che) Guevara im Befreiungskrieg von 1956 - 1958 militärische Operationen durchführte.
    Die Organisatoren sagen, dass diese Aktion für die Sache der Cuban Five sich dem internationalen Ruf nach ihrer sofortigen Befreiung aus dem Gefängnis anschließe.
    (Quelle: ACN vom 11. März 2010)

  • 10. März 2010: Kuba hat Dienstag vor dem Menschenrechtsrat (HRC) in Genf die Wiederaufnahme des Falles der Cuban Five beantragt, deren Inhaftierung in den Vereinigten Staaten hier in Genf als willkürlich eingestuft worden war.
    "Unser Land hält es für notwendig, daran zu erinnern, dass der Fall der fünf Antiterrorkämpfer, deren Inhaftierung als willkürlich eingestuft wurde, immer noch anhängig ist," sagte Anayansi Rodríguez, die Direktorin der Abteilung für multilaterale Angelegenheiten (DAM) des kubanischen Außenministeriums.
    Die Diplomatin erklärte, dass die UN-Arbeitsgruppe für Willkürliche Verhaftungen die Inhaftierung in ihrer Resolution 19/2005 als illegal und einen Verstoß gegen internationales Recht eingestuft hatte.
    Die kubanische Diplomatin erklärte, dass die Regierung in Washington nach wie vor seine politische Manipulation betreibe, sogar Rechtsträger unter Druck setze, um diese unfähig zu machen, mit Objektivität und Unabhängigkeit in Angelegenheiten zu agieren, die Kuba betreffen.
    Olga Salanueva und Adriana Pérez, die immer noch daran gehindert werden, ihre Ehemänner im Gefängnis zu besuchen, nahmen an dem Treffen teil.
    Die Direktorin der DAM bat den amtierenden Chefberichterstatter für willkürliche Inhaftierungen, dem HRC seine Meinung zu dem Fall zu berichten und Aktionen zur Beobachtung des Falles einzuleiten.
    Rodríguez fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Freilassung derjenigen zu unterstützen, die derzeit ein Musterbeispiel für den Kampf gegen den Terrorismus darstellen.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 10. März 2010)

  • 8. März 2010: Ramón hat im Namen der Fünf eine Grußbotschaf zum Internationalen Frauentag geschickt:
    Liebe Frauen,
    Weil ... "Männer in Versen zu Frauen sprechen sollten, auf Knien und mit einem Blumenstrauß in der Hand" ... wie unser Apostel José Martí sagte, möchten wir Euch an diesem Tag in dem selben Geist der Dankbarkeit und Sensibilität die Liebe und grenzenlose Zärtlichkeit der Fünf übermitteln.
    Ihr seid unsere Inspiration und Stärke!
    Wir wünschen Euch den wunderbarsten Tag
    Mit der immerwährenden Umarmung derer, die Euch bewundern und lieben.
    Viel Glück zum Frauentag!
    Fünf Küsse
    Gerardo, René, Antonio, Fernando und Ramón

  • 8. März 2010: Heute erhielten wir eine E-Mail vom Internationalen Komitee für die Freiheit der Cuban Five. Darin heißt es:
    Gleichzeitig mit dem Internationalen Frauentag hat eine Gruppe von Persönlichkeiten aus den Vereinigten Staaten einen Brief an die US-Außenministerin Hillary Clinton und die US-Innenministerin Janet Napolitano mit der Bitte geschickt, unverzüglich Visa für zwei kubanische Frauen zu gewähren, damit sie ihre Ehemänner in US-Gefängnissen besuchen können.
    Seit über einem Jahrzehnt verweigert die US-Regierung Olga Salanueva und Adriana Pérez Visa. Deren einzige Absicht bei der Einreise in die USA besteht darin, ihre Ehemänner, René González bzw. Gerardo Hernández, zwei der Cuban Five, die lange und ungerechtfertigte Strafen in den Vereinigten Staaten verbüßen, im Gefängnis besuchen zu können.
    Die Unterzeichner des Briefes sind US-Mitglieder der Internationalen Kommission für das Recht auf Familienbesuche, zu dem über 170 bekannte Persönlichkeiten aus 27 Ländern gehören. Kürzlich überbrachten argentinische Mitglieder der Kommission der US-Botschaft in Argentinien einen entsprechenden Brief. Dieser Brief wurde auch an die US-Außenministerin und die US-Innenministerin geschickt.
    Der Brief aus den Vereinigten Staaten war von zwei Persönlichkeiten aus dem religiösen Leben, dem früheren Bischof von Detroit Thomas Gumbleton und der früheren Ratsvorsitzenden des US-Kirchenrates Reverend Dr. Joan Brown Campbell, unterschrieben worden. Auch Gewerkschaftsführer wie die Mitbegründerin der Bauern-Arbeitergewerkschaft Dolores Huerta und der Präsident der "ILWU Local 10" von San Francisco, Kalifornien, Melvin MacKay, gehörten zu den Unterzeichnern.
    Außerdem gehörten noch folgende Personen und Intellektuelle zu den Unterzeichnern: Noam Chomsky, Michael Parenti, die Bürgermeisterin von Richmond Gayle McLaughlin, der frühere Kongressabgeordnete Esteban Torres, der Schauspieler Danny Glover, die Schriftstellerin und Dichterin Alice Walker und Angela Davis, Professorin für Geschichte an der Universität von Santa Cruz, Kalifornien.
    Der Brief wurde auch vom früheren Leiter der US-Interessenvertretung in Havanna, Wayne Smith sowie dem Menschenrechtsaktivisten Yury Kochiyama und dem Präsidenten der "Media Freedom Foundation/Project Censored" Peter Phillips unterzeichnet.
    Die vierzehn Persönlichkeiten teilten in ihrem Brief an Clinton und Napolitano mit, dass die Geste der Visagewährung für Frau Salanueva und Frau Pérez der Welt zeigen werde, dass wir von gewählten Abgeordneten vertreten werden, die bessere Beziehungen zu anderen Nationen wollen und die ein mitfühlendes und humanitär empfindendes Herz haben.

  • 5. März 2010: Am 27. Februar hat die BBC World ein Video mit einem Interview mit Ricardo Alarcón, dem Präsidenten der kubanischen Nationalversammlung, ausgestrahlt. In dem Interview geht es um die Cuban Five und die Demokratie in Kuba.

  • 4. März 2010: In der gestrigen Ausgabe der Granma Internacional erschien ein Artikel von Jean-Guy Allard zum 50. Jahrestag der Explosion des französischen Frachtschiffs La Coubre im Hafen von Havanna.
    Übersetzung

  • 3. März 2010: Auschnitte aus dem Telefoninterview mit René González, das für das unten [2. März] erwähnte Video der BBC gemacht wurde, liegen jetzt als Transkript vor.
    Übersetzung

  • 3. März 2010: Cindy Sheehan, die gegen die US-Militärpolitik kämpft, hat den Cuban Five Grüße geschickt und beklagt die ungerechte Art und Weise, mit der die Fünf im Gefängnis festgehalten werden.
    Die Mutter eines Soldaten, der während Washingtons Invasion des Iraks ums Leben kam, erhob die Faust als Zeichen des Kampfes und Sieges und winkte den Cuban Five.
    Sie schickte den Fünfen Grüße und dankte Ihnen und ihren Verwandten für ihre Tapferkeit.
    Laut der Website von Cubadebate bedauert die US-Pazifistin, dass ihr Land so viele Menschen zu Unrecht ins Gefängnis steckt. Sie schreibt, dass es viele Menschen gebe, die für ihre Entlassung aus dem Gefängnis kämpfen, und grüßt auch deren Mütter und Ehefrauen.
    Sheehan, die kürzlich auf dem Forum "Imperium in der Dekadenz" in Caracas sprach, ist eine US-Antikriegsaktivistin, die seit den Tagen von George W. Bush mehr als ein Dutzend Mal inhaftiert wurde, weil sie gegen den Krieg protestierte.
    Ihre Einstellung ist immer noch die gleiche. Sie setzt ihren Kampf gegen die Administration von Barrack Obama fort, der nach ihren Worten die US-Bürger betrogen habe, die an seine Wahlversprechen geglaubt hatten.
    (Quelle: ACN vom 1. März 2010)

  • 2. März 2010: Gestern erhielten wir von der kubanischen Botschaft in Berlin die Übersetzung eines Artikels aus der Granma vom 27. Februar über den Tod des Kubaners Orlando Zapata Tamayo, der nach einem Hungerstreik in einem kubanischen Gefängnis verstorben ist.

  • 2. März 2010: Am 26. Februar hat die BBC World ein Video über den Fall der Cuban Five ausgestrahlt. (Es braucht etwas Geduld. Es wird ein kurzer Werbefilm gezeigt, bevor der eigentliche Film heruntergeladen wird).

  • 27. Februar 2010: Deisy Francis Mexidor sprach im Auftrag von Prensa Latina mit der Bürgermeisterin von Richmond, Kalifornien, Gayle McLaughlin, die sich gemeinsam mit zwölf weiteren Bürgermeistern aus Kalifornien für die Freiheit der Cuban Five einsetzt.
    Übersetzung, [PDF] Aus dem Spanischen von ¡Basta Ya! (gb)

  • 26. Februar 2010: Heute erhielten wir einen Brief von Fernando aus seinem alten Gefängnis in Indiana. Er hatte Miami bereits am 26. Januar verlassen. Scan und Übersetzung finden Sie wie gewohnt unter LOS CINCO bei Fernando.

  • 25. Februar 2010: In der mexikanischen Zeitung La Jornada erschien am 23. Februar ein Artikel des kubanischen Parlamentspräsidenten Ricardo Alarcón über den Fall der Cuban Five. Er ist überschrieben mit "Bitte lesen Sie die Akten".
    Übersetzung

  • 23. Februar 2010: In der kubanischen Zeitung Granma Diario erschien am 20. Februar ein Artikel des kanadischen Journalisten Jean-Guy Allard mit der Überschrift "Der Gipfel der Arroganz" über die erneute Verschiebung des Verfahrens gegen Luís Posada Carriles.
    Übersetzung

  • 22. Februar 2010: Das kubanische Außenministerium hat eine Erklärung zu den Migrationsgesprächen, die am 19. Februar in Havanna zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten geführt wurden, herausgegeben.
    (Quelle: Radio Havana Cuba vom 21. Februar 2010)
    Übersetzung

  • 20. Februar 2010: Associated Press veröffentlichte gestern eine Meldung mit dem Titel "US-Beamte fordern die Freilassung eines gefangenen Amerikaners". Es geht um den Mitarbeiter der "Development Alternatives, Inc. (DAI) [AG für Entwicklungsalternativen] Alan P. Gross, der im Rahmen eines USAID-Programms Kommunikationsgeräte in Kuba verteilt hatte, obwohl er mit einem Touristenvisum eingereist war. Wörtlich schreibt der Autor Paul Haven u.a.:
    "Es gibt Spekulationen, Kuba könnte versuchen, den 60jährigen Gross gegen fünf kubanische Agenten auszutauschen, die seit den 1990er in Miami inhaftiert sind, nach dem sie wegen Spionage verurteilt wurden. [Dass das so nicht stimmt, kann in zahlreichen Artikeln auf dieser Website nachgelesen werden]. Kuba betrachtet sie als Antiterror-Kämpfer, die versucht hätten, eine Bombenserie von Anti-Castro-Cubano-Amerikanern zu beenden.
    Der Parlamentspräsident Ricardo Alarcón weigerte sich am Freitag, Fragen zu Gross zu beantworten, aber sagte, dass kubanische Beamte die Immigrationsgespräche dazu nutzen würden, dass Schicksal ihrer Agenten auf die Tagesordnung zu bringen. ‚Wir erwähnen sie bei jedem Treffen', sagte er."

  • 18. Februar 2010: Das National Committee to Free the Cuban Five informierte uns per E-Mail davon, dass das Verfahren gegen Luís Posada Carriles verschoben wurde. Wörtlich heißt es:
    "Richterin Kathleen Cardone hat nach einer "motion for a continuance" der US-Regierung vom 18. Februar entschieden, dass das Verfahren gegen Luís Posada Carriles verschoben wird. Der neue Verfahrenstermin wird als "Status-Konferenz" bezeichnet und fällt auf den 20. Mai. [continuance = Fortführung, In einer "motion for a continuance" überprüft ein Gericht alle Tatsachen und Umstände eines Falles].
    Obwohl der Protest vor dem Gerichtsgebäude, der für den 1. März angesetzt war, ebenfalls verschoben wird, werden einige Treffen in Zusammenhang mit dem Verfahren trotzdem durchgeführt. Foren mit der Vorführung des Films "Posada Carriles: Terrorism Made in U.S.A." [Posada Carriles: Terrorismus aus den USA] und anschließender Diskussion über den Posada-Fall und die Kampagne für die Cuban Five finden statt."

    [Wir haben den Film im Juli 2009 in Schweden gesehen und waren schwer beeindruckt.]
    Näheres zum Film finden Sie HIER

  • 20. Februar 2010: Antonio, Ramón und Fernando sind zurück in ihren früheren Gefängnissen. Ihre Anschriften finden Sie unter LOS CINCO

  • 18. Februar 2010: Elisabeth Dietze vom Komitee ¡Basta Ya! hat sich den Film "Kuba in der Epoche von Obama" des italienischen Dokumentarfilmers und Fernsehjournalisten Gianni Mina angesehen und einen Bericht darüber verfasst.
    Bericht

  • 18. Februar 2010:
    Erklärung der südafrikanischen Nobelpreisträgerin Nadine Gordimer zu den "Cuban Five"
    Vom 17. Februar 2010
    Nadine Gordimer hatte sich am 16. Februar mit den Verwandten der Cuban Five getroffen und ihre bereits erhaltene Information über den Fall dabei "aus erster Hand" bestätigt bekommen.
    "[...] Jetzt, nach dem Treffen mit den Verwandten der Cuban Five, weiß ich die Würde und Standhaftigkeit der Mütter und Ehefrauen zu schätzen, die diese unmenschliche Misshandlung seit über einem Jahrzehnt mit beachtlicher Charakterstärke erlitten haben.
    Ich möchte meine Stimme der Petition um Gerechtigkeit für diese fünf unschuldigen Kubaner hinzufügen. Ich bitte Präsident Obama um ihre sofortige Freilassung. Ich appelliere an die Bürger aus aller Welt: Es ist Zeit, den Qualen dieser fünf Kubaner und dem Leiden ihrer Verwandten ein Ende zu setzen.
    Nadine Gordimer "

    (vollständiger Text der Erklärung bei antiterroristas.cu vom 17. Februar 2010)

  • 18. Februar 2010: Bernie Dwyer von Radio Havanna Cuba sprach mit Eva Golinger, die ihr neues Buch ";USAID, NED and the CIA: The Permanent Aggression" vorgestellt hatte. Koautor ist der kanadische Journalist Jean-Guy Allard.
    Eva Golinger ist Juristin aus New York und lebt heute in Venezuela. Das Interview wurde in vier Teilen am 1., 2, 3. und 4. Februar 2010 von Radio Havana Cuba ausgestrahlt.
    Übersetzung

  • 17. Februar 2010: Argentinische Persönlichkeiten haben einen Brief an Hillary Clinton und Janet Napolitano geschrieben, in dem sie Visa für Olga Salanueva und Adriane Pérez fordern, damit sie ihre Ehemänner in US-Gefängnissen besuchen können.
    Der Brief wurde am Morgen des 16. Februar in der US-Botschaft in Buenos Aires übergeben und trägt die Unterschriften von Nobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel, Estela de Carlotto, Präsidentin der Großmütter der Plaza de Mayo, Nora Cortiñas, Mutter der Plaza de Mayo, Schriftstellerin und Journalistin Stella Calloni, Graciela Rosemblum Präsidentin der argentinischen Menschenrechtsliga, den Juristen Beinusz Szmukler und Carlos Zamorano, Fray Antonio Puigjané , Kapuziner-Priester und Soziologe, Atilio Borón, und dem Philosophen León Rozichtner. Alle Unterzeichner sind Mitglieder der Argentinischen Kommission für das Recht auf Familienbesuche.
    Eine Kopie des Dokuments wurde an verschiedene Menschenrechtsorganisationen geschickt.
    Die Unterzeichner prangern die Vereinigten Staaten an, das Recht auf Familienbesuche zu verletzten, indem sie den Ehefrauen von Gerardo Hernández, der zwei lebenslange Strafen absitzt, und René González, der zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, Einreisevisa verweigern.
    In dem Brief, der auf mehreren Websites eingesehen werden kann, fragen die Unterzeichner: "Wo gibt es Gerechtigkeit und humanitäre Gefühle in den USA?"
    Der Brief prangert ebenfalls an, dass der internationale Kriminelle Luís Posada Carriles am 1. März in El Paso, Texas, wegen Belügens von Einwanderungsbeamten und nicht für seine zahlreichen Verbrechen vor Gericht steht, während die Fünf ungerechte Gefängnisstrafen verbüßen.
    (Quelle: Internationales Komitee für die Freiheit der Cuban Five vom 16. Februar 2010)

  • 16. Februar 2010: Der Präsident des kubanischen Parlaments Ricardo Alarcón stellte am Sonntag zwei neue Bücher über die fünf kubanischen antiterroristischen Kämpfer vor, die seit 1998 zu Unrecht in den Vereinigten Staaten gefangen gehalten werden.
    Die Einführung der Bücher fand am dritten Tag der Internationalen Buchmesse Kuba 2010 im La Cabaña Fortress Complex in Havana in Gegenwart der Verwandten der Fünf statt.
    Die neuen Bücher sind "The United States vs Five Heroes" [Die Vereinigten Staaten gegen fünf Helden] und "Les debo verlos libres" [Ich muss sie in Freiheit sehen, Anm. d. Ü.] von Celia Hart Santamaria.
    Davalos' Text ist eine Sammlung von 80 in Juventud Rebelde veröffentlichten Artikeln, die schon in einer vorherigen Ausgabe enthalten waren und jetzt beim Capitan San Luis-Verlag erschienen ist.
    Die inzwischen erschienene Publikation, "Les debo verlos libre" von Celia Hart, die vor nicht langer Zeit bei einem Autounfall ums Leben kam, enthält Briefe und Artikel und gehört zu der Sonderausgabe der José Martí-Kulturgesellschaft.
    Alarcón beschrieb Davalos' Arbeit als ein Kampfmittel und in Bezug auf Celias Buch sagte er, dass "Tausende von Büchern wie dieses veröffentlicht werden können, weil Tausende von Menschen rund um die Welt mit unseren fünf Genossen korrespondieren.
    Dies ist ein entscheidendes Jahr für die Erringung der Freiheit unserer Brüder. Der einzige Weg zur Beendigung dieser Ungerechtigkeit ist der politische Kampf, öffentliche Anklage und internationale Mobilisierung." [...]
    "Lasst uns nicht vergessen, dass sie unsretwegen im Gefängnis sind. Sie verloren ihre Freiheit im Kampf gegen den Terrorismus, und das Mindeste, was unser Volk für sie tun kann, ist, ihnen ein wenig vonr ihrer Liebe zurückzugeben.," betonte Alarcón.
    (Quelle: ACN vom 15. Februar 2010)

  • 16. Februar 2010:
      Gordimer
    Die Literaturnobelpreisträgerin von 1991, eine Kämpferin gegen die Apartheid in Südafrika und gegen alle Arten der Rassendiskrimierung, Nadine Gordimer, ist eine der Persönlichkeiten, die die 19. Buchmesse in Kuba 2010 bereichern, wo sie ihr Buch, "A quirk of nature" [Eine Laune der Natur, Anm.d.Ü.], herausgegeben von "Art und Literature seal", vorstellte.
    Vor einer Menge von Zuhörern verurteilte sie die Inhaftierung der Cuban Five
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 15. Februar 2010)
    Übersetzung

  • 16. Februar 2010: Seit 10 Jahren hat der schwedische Radiosender "Nuevo Milenio" [Neues Jahrtausend, ein spanischsprachiger Sender, Anm. d. Ü.] dazu beigetragen, in Schweden die an den Cuban Five begangene Ungerechtigkeit zu verbreiten.
    Laut der Website des kubanischen Außenministeriums www.cubaminrex.cu werden dort von Ricardo Collazo, einem ehemaligen politischen Gefangenen der Diktatur in Uruguay, auf einem Mini-Sendeplatz kurzgefasste Informationen über den Fall der Cuban Five gesendet.
    "Mit der Radiosendung trägt Collazo, der zurzeit in Stockholm wohnt, seinen Teil zur Unterstützung der internationalen Bemühungen für die Freiheit der Fünf bei.
    In einem kürzlich ausgestrahlten Interview des Senders mit dem Beratungsminister der kubanischen Botschaft in Schweden Nory Madera dankte dieser Collazo für seine Initiative und rief alle Radiohörer dazu auf, sich dem fairen Kampf für die Befreiung der Cuban Five anzuschließen.
    Vania Ramírez, die Sprecherin des schwedischen Komitees zur Befreiung der Fünf, bezog sich in ihrem Kommentar auf die kommenden Veranstaltungen zugunsten der Sache.
    So hat auch Radio Nueva America aus Stockholm seit 24 Jahren über die Errungenschaften der Kubanischen Revolution berichtet," vermerkt der Bericht.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 15. Februar 2010)

  • 15. Februar 2010: In einem Artikel mit der Überschrift "Die verdeckt gehaltene Ungerechtigkeit um den Fall der Fünf" bei Periodico26 geht der Autor István Ojeda Bello auf den unterschiedlichen Umgang der US-Justiz mit Begriffen wie "change of venue" [Gerichtsortswechsel, Anm. d. Ü.], "faire Verhandlung" oder "der Kampf gegen Terrorismus" ein.
    Übersetzung

  • 13. Februar 2010: Am 28. Januar, dem Geburtstag des kubanischen Nationaldenkers José Martí, wurde im Studentenhaus der Ingenieurhochschule von Havanna (CUJAE) das Büro "Casa de Los Cinco" eröffnet.
    Weiter

  • 12. Februar 2010: Die Tageszeitung junge Welt sprach mit Elio Gámez Neyra, dem Vizepräsidenten des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft.

  •   Alicia und Gerardo
     
    Alicia und Gerardo
    9. Februar 2010: Am Montag berichtete Alicia Jrapko, die Koordinatorin vom Internationalen Komitee für die Freiheit der Cuban Five, Prensa Latina über den 4. Nationalen Latino-Kongress in El Paso, Texas, und betonte, dass der Fall der Cuban Five noch immer vielen US-Amerikanern unbekannt sei. [s. u. 3. Februar 2010]
    "Diejenigen, die hier leben," führte sie aus, "wissen, wie schwer es ist, die öffentliche Meinung zu erreichen, besonders wenn es um eine Sache wie diese geht, die von Anfang an von der Regierung herunter gespielt wurde, aber Schritt für Schritt erobern wir uns Gelegenheiten. Es ist eine schwierige Aufgabe, weil die Angelegenheit den US-Amerikanern weitgehend unbekannt ist, insbesondere wegen des Schweigens der Medien."
    Alicia sagte, dass eine dieser "eroberten Gelegenheiten" der Latino-Kongress sei, "an dem unser Komitee auf den letzten drei jährlichen Treffen teilgenommen hat."
    Dieses Mal hätten Repräsentanten aus mehr als Hundert lateinamerikanischen Organisationen teilgenommen, die "aufmerksam die Informationen aufnahmen und ihren Wunsch, in ihren Kommunen für die Fünf zu arbeiten, ausdrückten."
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 9. Februar 2010)

  • 7. Februar 2010: Wie wir per E-Mail vom US National Committee to Free the Cuban Five erfahren, werden im Februar und März Louisville, Kentucky und Eugene, Oregon, die Veranstaltungsorte für Antonio Guerreros Kunstausstellung sein.
    Übersetzung

  • 5. Februar 2010:
      Barron
    Der Aktivist und Abgeordnete des Stadtrats von New York für den 42. Bezirk Charles Barron hat sich den Hunderten von Unterzeichnern eines Briefes an Frau Navanetham Pillay, Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR) angeschlossen. In dem Brief heißt es u. a.:
    "Während ihrer Haft waren die Cuban 5 Opfer zahlreicher Menschenrechtsverletzungen. Eine der ungerechtesten und inhumansten dieser Verletzungen ist die systematische Verweigerung von Besuchen ihrer Verwandten, einem Grundrecht aller Gefangener.
    Um dieser flagranten Menschenrechtsverletzung ein Ende zu bereiten, bitte ich Sie, in dieser Angelegenheit zu intervenieren und die US-Regierung aufzufordern, den Familien der Cuban 5 Visa zu genehmigen und ihnen zu erlauben, ihre Verwandten auf einer rechtlichen Grundlage zu besuchen."

    (Quelle: antiterroristas.cu vom 4. Februar 2010)

  • 4. Februar 2010: José Pertierra, der Anwalt Venezuelas im Verfahren gegen Luís Posada Carriles, berichtet in einem mit "Ich log, weil die CIA es mich so lehrte," sagt Posada Carriles dem Gericht in El Paso überschriebenen Artikel über die neue interessante Verteidigungsstrategie Posadas.
    (Quelle: freethefive.org)
    Übersetzung

  • 3. Februar 2010: Wie das Internationale Komitee für die Freiheit der Cuban Five berichtet, gab es auf dem 4. Nationalen Latino-Kongress in El Paso, Texas, starke Unterstützung für die Cuban Five.
    Übersetzung

  • 2. Februar 2010:
      JHV-2010
     
    Foto: Heinz W. Hammer
    Deutsche vereinbaren Verstärkung der Solidarität mit den Fünf Helden.
    Das deutsche "Netzwerk Kuba" hat am Sonntag vereinbart, die Anstrengungen für die internationale Kampagne zur Befreiung der fünf Kubaner, die in den USA wegen der Warnung ihres Volkes vor terroristischen Anschlägen inhaftiert sind, zu verstärken.
    Eine der Erklärungen der 16. Jahreshauptversammlung dieses Koordinierungskreises, der am Samstag in der Stadt Essen zu Ende ging, war die Verstärkung der Unterstützung für René González, Ramón Labañino, Antonio Guerreo, Gerardo Hernández und Fernando González.
    Die 42 Mitgliedsorganisationen nahmen sich vor, stärker als bisher die Regierungen der Europäischen Union zur Rücknahme der Gemeinsamen Position der Staatengruppe gegenüber Kuba zu drängen.
    Außerdem kamen sie überein, den Druck auf die Regierung von Barack Obama zu erhöhen, damit er die fast ein halbes Jahrhundert währende Politik der wirtschaftlichen, finanziellen und Handelsblockade und die feindlichen Aktivitäten gegen die Insel beendet.
    Am Sitz der Deutschen Kommunistischen Partei in Essen verabschiedeten sie einen Aufruf an die Institutionen und Regierungen der Welt, bei der Aufgabe im von einem Erdbeben großer Ausmaße am 12. Januar zerstörten Haiti Leben zu retten mit Kuba zusammenzuarbeiten.
    Außerdem erbaten sie internationale Hilfe für den Wiederaufbau dieses Landes, wobei dessen nationale Identität und Souveränität beachtet werden muss.
    Kuba führt seit mehr als einem Jahrzehnt eine medizinische Kooperation in Haiti durch, weshalb die im Gesundheitsdienst Arbeitenden schon dort waren, als das Erdbeben geschah.
    Die Jahreshauptversammlung wurde mit Beteiligung einer Delegation des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP) durchgeführt, die von dessen Vizepräsident, Elio Gómez, und dem Botschafter Kubas in Deutschland, Raúl Becerra, angeführt wurde.
    (Quelle: Radio Havan Cuba vom 31. Januar 2010)

  • 31. Januar 2010: José Pertierra, der Anwalt Venezuelas im Verfahren gegen Luís Posada Carriles, berichtet, dass Kathleen Cardone, die US-Richterin, die es in erster Instanz abgelehnt hatte, den Terroristen Luis Posada Carriles wegen seiner Verwicklung in "Betrug, listiger Täuschung und Trickserei" bei seiner Einwanderungsbefragung anzuklagen und die den Fall danach gegen ihn wieder aufnahm, gerade einen interessanten Einblick in den Rechtsstreit gegeben habe.
    In einer Anordnung vom 21. Januar 2010 enthüllte Cardone einen Teil der internen Vorgehensweise in dem Fall, der am 1. März in El Paso, Texas, angehört werden soll und dessen Dokumentation bis jetzt unter Verschluss und strengster Geheimhaltung gehalten wurde.
    (Quelle: freethefive.org)
    Übersetzung

  • 28. Januar 2010: Gestern erhielten wir einen kurzen Neujahrsgruß von Gerardo an alle Freunde in Deutschland. Geschrieben hatte er ihn am 7. Januar (!). Scan und Übersetzung finden Sie wie gewohnt unter LOS CINCO bei Gerardo

  • 28. Januar 2010:
      Aconcagua
    "Der Historiker für das Volk" ist tot.
    In tiefer Trauer erfuhren wir vom Tode Howard Zinns. Er starb nach einer Herzattacke im Alter von 87 Jahren, während er an einer Vortragstour in Santa Monica, Kalifornien, arbeitete.
    Howard Zinn war ein Zivilrechts- und Antikriegsaktivist, der bekannt für seine akkurate Darstellung der amerikanischen Geschichte aus der Sicht der arbeitenden und unterdrückten Menschen war. Er entmystifizierte die Lügen der Geschichtsversion, die in US-Schulen gelehrt wird.
    Dieser international bekannte Historiker und Autor von "A People's History of the United States" [Eine Geschichte des Volkes der Vereinigten Staaten] unterstützte auch internationale Kämpfe für Gerechtigkeit einschließlich des Kampfes für die Freiheit der Cuban Five, die seit 1998 in US-Gefängnissen sitzen.
    Im April 2007 begann er seine Begrüßungsrede auf einer Pressekonferenz in der Northeastern University in Boston vor einem meist studentischen Publikum mit den Worten: "Heute haben Sie das Glück, etwas zu erfahren, von dem die meisten Menschen in den Vereinigten Staaten nichts wissen, und das ist der Fall der Cuban Five." Später in seiner Rede bezeichnete er die Gefängnishaft der Fünf, weil sie ihr Land gegen den Terrorismus verteidigt hatten, als "unverzeihlichen Akt der Grausamkeit."
    Während wir um ihn trauern, werden Historiker und Publizisten, die nach Wahrheit suchen statt die Linie aus Washington und den vereinten Medien aufzugreifen, sein Erbe fortführen.
    Howard Zinn ist Koautor des Buches von Lamrani et. al., "Superpower Principles - US-Terrorism against Cuba" [Prinzipien einer Supermacht - US-Terror gegen Kuba].
    (Quelle: Internationales Komitee für die Freiheit der Cuban Five, 28. Januar 2010)

  • 27. Januar 2010: Der Philanthrop und Freund Kubas Gilbert Brownstone stiftete der Insel neun von 120 Arbeiten weltberühmter bildender Künstler.
    Die neun Werke wurden am Montag im Museum der Schönen Künste der kubanischen Hauptstadt in Anwesenheit wichtiger Persönlichkeiten der kubanischen Kultur und des Staates übergeben.
    Während der Feier betonte der kubanische Parlamentspräsident Ricardo Alarcón den Wert der Werke und die Bedeutung, sie in der wichtigsten Institution des Landes für die Förderung der Künste auszustellen.
    Brownstone sagte seinerseits, er habe sich entschlossen diese Stücke Kuba zu spenden, und sei dazu von seinen freundschaftlichen Banden mit der karibischen Insel, ihrem Volk und der Kubanischen Revolution, von der er sich schon immer angezogen fühlte, motiviert worden.
    "Die wahre Bedeutung von Freundschaft ist Opferbereitschaft. Darum widme ich diese Gabe den fünf kubanischen Anti-Terror-Kämpfern, die noch immer in Gefängnissen der Vereinigten Staaten einsitzen," betonte Brownstone.
    [...] Der kubanische Kulturminister Abel Prieto beschrieb Brownstones Geste als sehr großzügig und überreichte ihm die Freundschafts-Medaille des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP).
    "Diese Spende mit außergewöhnlichen Werken der Männer und Frauen, die die Kunst des 20. Jahrhunderts begründeten, wertet die kubanische Sammlung der Kunst der Avantgarde erheblich auf," bedankte er sich bei Brownstone für die Spende und fügte hinzu, diese Stücke würden mit Begeisterung und Stolz angenommen.
    Die Spende besteht aus Stichen und Gemälden bekannter Künstler wie Marcel Duchamp, André Masson, Juan Miró, Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Edouard Vuillar, Georges Rovalt, Camile Pisarro und Pablo Picasso.
    (Quelle: ACN vom 26. Januar 2010)

  • 25. Januar 2010: Der kubanische Botschafter in Argentinien Aramis Fuente Hernández hat sich in der Kubanischen Diplomatischen Mission in Buenos Aires im Namen des kubanischen Volkes für die Besteigung des Aconcagua bedankt.
    Fuente beschrieb die Geste von Radiomoderator Santiago Vega und dem Sozialaktivisten Alcides Bonavitta als "außergewöhnliche Tat". Sie hatten mit Unterstützung von Aldo Bonavitta in der Nachhut die siebthöchste Erhebung der Welt bestiegen, um gegen die von den USA an den Cuban Five begangene Ungerechtigkeit zu protestieren. [Wir berichteten am 13. Januar]
    "Ihr habt nicht nur eine Fahne auf das Dach Amerikas getragen, sondern auch eine Überzeugung und eine Idee," sagte der kubanische Botschafter. Weiter sprach er von den Aggressionen und Terroranschlägen, die von den Vereinigten Staaten gegen Kuba begangen wurden, und die die fünf Kubaner versucht hatten zu beenden.
    Fuente fügte hinzu, dass die Argentinier sich des Kampfes der Kubaner gegen diese kriminellen Machenschaften sehr wohl bewusst seien, da sie sich selbst während der Diktatur und der CIA-Pläne für mehrere Staatsstreiche in ganz Lateinamerika, die unter dem Namen "Operation Condor" bekannt sind, in einer ähnlichen Lage befunden hätten.
    Mehrere Persönlichkeiten nahmen an dem Treffen teil, darunter der Politwissenschaftler und Schriftsteller Atilio Boron, der Jurist Carlos Zamorano und die Koordinatorin des Internationalen Komitees für die Freiheit der Fünf Graciela Ramírez.
    Kürzlich erhielten die jungen Bergsteiger eine Botschaft der Cuban Five, die sich für diese Geste bedankten.
    (Quelle: ACN vom 23. Januar 2010)

  • 24. Januar 2010: Magali Llort, die Mutter eines der fünf zu Unrecht in den Vereinigten Staaten inhaftierten kubanischen Antiterroristen appellierte an Präsident Barack Obama, die kubanischen Kämpfer freizulassen.
    "An jedem Tag sind es mehr Menschen, die wissen, dass die ‚Cuban Five', als die sie durch die internationale Kampagne zu ihrer Befreiung bekannt geworden sind, gegen den Terrorismus gekämpft haben und dass sie der Verbrechen, der sie angeklagt sind, unschuldig sind, daher haben wir Obama davon informiert, damit er seine Moral retten kann," sagte Fernando González' Mutter bei einem Treffen mit Mitgliedern der mexikanischen Solidaritätsbewegung mit Kuba in Havanna.
    Llort sagte, ihr Sohn habe gemeinsam mit Antonio Guerrero, Ramón Labañino, René González und Gerardo Hernández alles aufgegeben, um diese Geißel zu bekämpfen, während sich die amerikanische Regierung dessen brüste, diese zu verurteilen.
    So unterrichtete auch Olga Salanueva, René González' Ehefrau, die fast 30 Zuhörer darüber, dass Fernando, Antonio und Ramón 2009 ein neues Strafmaß zugeteilt bekommen hätten, während die ursprünglichen Urteile für René und Gerardo aufrecht erhalten wurden. Sie merkte an, dass die Fünf unfairer Anklagen ausgesetzt seien und rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, dies zu verbreiten.
    Maria Luisa Aguayo Cruz, Mitglied des Kubanisch-Mexikanischen Kulturinstituts José Martí sagte, sie betrachte den Fall der Cuban Five als ihren eigenen.
    "Diese wunderbaren Männer sind nicht nur Kubaner, sie gehören überall hin, sie sind international orientierte Männer, und wenn wir für unsere Kinder und Enkel eine bessere Welt wollen, müssen wir sie zurückbringen," sagte sie.
    Omar Castro Rojas, der Präsident des Instituts, kündigte die Veröffentlichung des Buches, "Les debo libres" ("Ich muss sie in Freiheit sehen") von der verstorbenen Journalistin und Autorin Celia Hart an. Das Buch besteht aus einer Sammlung von Artikeln, die Hart über die fünf Kubaner geschrieben und von Briefen, die sie an sie geschrieben hatte.
    Die Kommission der mexikanischen Solidaritätsbewegung mit Kuba traf am vergangenen Montag, dem 18. Januar, zu einem offiziellen Besuch in Havanna ein.
    (Quelle: ACN vom 20. Januar 2010, mit Foto von Magali bei www.freethefive.org)

  • 21. Januar 2010: Unter DOWNLOADS finden Sie die neue Postkarte an US-Präsident Obama mit der Bitte, sich mit seiner Unterschrift den 10 Nobelpreisträgern anzuschließen, die bereits die sofortige Freilassung der Cuban Five fordern.

  • 20. Januar 2010: Eine neue internationale Kampagne mit der Forderung der Freiheit für die Cuban Five ist zum Weißen Haus unterwegs.
    Diese Kampagne basiert auf dem Antrag von 10 Nobelpreisträgern der sofortigen Freilassung der fünf Kubaner aus U.S.-Gefängnissen und lädt Obama als Nobelpreisträger von 2009 dazu ein, sich ihnen anschließen.
    Wir haben 20.000 Postkarten, 13.000 auf Englisch und 7.000 auf Spanisch gedruckt. Freunde aus Deutschland, Frankreich, dem Libanon und Italien übersetzen die Postkarte in ihre eigene Sprache.
    Die neuen Postkarten zur Unterstützung der Fünf sind schon gedruckt und wir erhalten schon viele Bestellungen. Wir haben bereits Anfragen aus vielen Orten innerhalb der USA, dazu gehören Florida, Kentucky, Massachusetts, Minnesota, New York, Oregon, Texas, Washington DC, Wisconsin und Städte aus Nord- und Südkalifornien.
    Freunde aus Deutschland, Argentinien, Belize, Bolivien, Kanada Chile, Kolumbien, Kuba, Libanon, El Salvador, Spanien, Frankreich, Guatemala, Irland, Mexiko, Peru, Puerto Rico, Schweden, Schweiz, Uruguay und Venezuela haben sich der Kampagne angeschlossen.
    Die Postkarten werden mit ihrer kraftvollen Botschaft durch viele verschieden Hände gehen, bevor sie ihre endgültige Adresse erreichen. Auf diese Weise könnten viele Leute, die den Fall der Cuban Five nicht kennen, sich genötigt fühlen, mehr darüber in Erfahrung zu bringen.
    Zur Bestellung von Postkarten oder eines PDFs oder um zu erfahren, wie man bei dieser Kampagne helfen kann, schreiben Sie bitte an info@thecuban5.org .
    Auf Anfrage stellen wir auch eine Power Point -Repräsentation zur Unterstützung dieser neuen Postkartenaktion zur Verfügung.
    (Quelle: antiterroristas.cu, Internationales Komitee für die Cuban 5, 19. Januar 2010)
    Die deutsche Version ist in Arbeit und kann, sobald wie möglich, von dieser Website herunter geladen werden.

  • 20. Januar 2010: Die Cuban Five haben dem Volk Haitis eine Botschaft geschickt. Darin heißt es:
    In diesem tragischen und schmerzlichen Augenblick, den ihr durchlebt, möchten fünf in den Vereinigten taaten inhaftierte Kubaner ihre Solidarität ausdrücken.
    Wir haben im Fernsehen die Bilder der Zerstörung nach dem Erdbeben vom 13. Januar gesehen.
    Wir möchten unsere Beileidsbotschaft an die Familien der Opfer gemeinsam mit einer Botschaft der Ermutigung und Hoffnung schicken.
    Wir sind sicher, dass die Kraft des haitianischen Volkes mit internationaler Hilfe eine Erholung Eures Landes ermöglicht. Bei dieser Arbeit könnt ihr immer mit der Solidarität und Hilfe unseres Volkes rechnen.
    Eine kräftige und brüderliche Umarmung
    Ramón Labañino
    René González
    Gerardo Hernández
    Fernando González
    Antonio Guerrero
    15. Januar 2010

  • 15. Januar 2010: Unter DOWNLOADS finden Sie einen Link zu Videos von der Besteigung des Aconcagua.

  • 13. Januar 2010: Heute Morgen erhielten wir einen bebilderten Bericht vom Internationalen Komitee für die Freiheit der Cuban 5 über die Expedition auf den Aconcacua
    Übersetzung

  • 12. Januar 2010: Auf dem Gipfel des Aconcagua weht seit heute eine Fahne der Solidarität mit den in den Vereinigten Staaten inhaftierten Cuban Five und der Forderung, sie freizulassen. Drei argentinische Jugendliche haben sie dort als Zeichen ihrer Solidarität errichtet.
    Die Bergsteiger aus der Provinz Neuquén Santiago Vega, Radio- und TV-Moderator, Aldo Bonavitta, Bankangestellter und Alcides Bonavitta, Sozialaktivist, erstiegen gestern den Gipfel des Berges, der mit seinen 6.959 Metern über dem Meeresspiegel das Dach der Welt genannt wird.
    Nach der erfolgreichen Vollendung ihrer Heldentat erreichten sie am Sonntag euphorisch das Penitentes Lager. Das ist laut dem Übermittler aus Neuquén Pablo Javier Fernández der erste Halt auf dem Abstieg, der auch die Bestätigung von Alejandro Miranda erhielt, dem Bergsteiger aus der Provinz Mendoza, der den ständigen Kontakt mit den tapferen und unerschrockenen Wanderern gehalten hatte.
    Das auf den kontinentalen Gipfel mittransportierte Symbol war eine Flagge mit dem von Gerardo Hernández, einem der Cuban Five Antiterroristen, in seiner Gefängniszelle geschaffenen Logo.
    Die erklärte Absicht der Expeditionsteilnehmer ist, damit die allgemeine Forderung nach der Freiheit für Ramón Labañino, Gerardo Hernández, Antonio Guerrero, Fernando González und René González zu unterstützen und die Information über den Fall, der von den kommerziellen Medien [weitgehend] verschwiegen wird, zu verbreiten.
    Die Einzelheiten der erfolgreichen Bergbesteigung sind noch nicht alle bekannt, aber Miranda versicherte, dass heute wegen der besseren Kommunikationsmöglichkeit mehr Information dazu käme sowie auch Fotos von dem Unternehmen.
    Laut Plan der Bergsteiger wird die Expedition am 18. Januar in der Stadt Neuquén, über 1.000 km südwestlich von dieser Hauptstadt, zurückkehren, nachdem sie extremen Temperaturschwankungen und mit diesen Bergbesteigungen verbundenen typischen Gefahren ausgesetzt waren.
    Der majestätische Aconcagua steht fast genau auf der Grenze zwischen Argentinien und Chile. Der Treck geht 30 km (eineinhalber Tag Fußmarsch) auf den Puente del Inca und gehört zu dem weltbekannten Gebiet der Sieben Gipfel.
    (Quelle: Prensa Latina vom 11. Januar 2010)

  • 10. Januar 2010: Das kubanische Außenministerium hat eine Erklärung zu der erneuten Aufnahme Kubas in die Liste der "den Terrorismus fördernden Staaten" und die damit verbundenen restriktiven Maßnahmen gegen kubanische Bürger auf internationalen Flugplätzen abgegeben.
    Übersetzung

  • 10. Januar 2010: Die Übersetzung von William Blums neuem Anti-Empire-Report unter dem Titel, "Die amerikanische Elite" in der Dissident Voice vom 7. Januar 2010 liegt jetzt vor.

  • 9. Januar 2010: Gestern erhielten wir vom ICAP eine Kopie von Karten von Antonio, Fernando und Ramón an die Organisatoren des V. Kolloquiums in Holguin. Amaury schreibt:
    Liebe Freunde,
    die Karten im Anhang habe ich von Tony, Fernando und Ramón erhalten, in denen sie sich mit dankbarer Anerkennung auf die Ergebnisse des V. Kolloquiums in Holguin beziehen. Sie waren die Protagonisten dieser Resultate, daher teilen wir die Glückwünsche, die sie uns geschickt haben in der Gewissheit, dass Sie uns weiter in dieser Schlacht für ihre Befreiung begleiten. Sie wird mit dem VI. Kolloquium, das vom 17. bis 21. November 2010 stattfinden soll, weitergehen, das wir ins nächste Programm aufgenommen haben.
    Das Unrecht dauert an.
    Die Schlacht wird sehr groß sein.
    Seid umarmt
    Amaury

    Einen Scan finden Sie unter LOS CINCO bei Antonio.

  • 9. Januar 2010: Das National Committee To Free the Cuban Five hat eine Liste seiner Aktivitäten im Jahr 2009 zusammengestellt und bittet um weitere politische und finanzielle Unterstützung im Jahr 2010.
    Übersetzung

  • 8. Januar 2010: Brüssel, 6. Januar: Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Miguel Angel Martínez sagte am Dienstag, dass Kuba nicht als ein Land angesehen dürfe, dass Terrorismus unterstütze.
    Er kritisierte die Vereinigten Staaten dafür, dass Kuba in die Liste der Länder aufgenommen worden sei, deren Staatsangehörige sich bei Flügen unterwegs in die USA auf Flughäfen einem zusätzlichen Auswahlprüfverfahren unterziehen müssten.
    Der spanische Diplomat sagte, er verstünde, dass alle Regierungen Verantwortung für die Sicherheit ihrer Bürger trügen, doch jede Antiterror-Politik müsse vor allem auf Fakten und nicht auf politischer Verdächtigung beruhen und dass die Verordnungen in diesem Fall Bürger eines Landes mit langer Geschichte im Kampf gegen den Terrorismus beträfen.
    Martínez sagte, dass die gegenwärtige U.S.-Administration die reaktionärste in der Geschichte der Vereinigten Staaten sei. Die vom State Department herausgegebene Liste sei willkürlich und dass es für einige der dort aufgeführten Länder wenig Rechtfertigung gebe.
    Martínez erinnerte an den Fall der Cuban Five, fünf Männer, die seit über 11 Jahren in den Vereinigten Staaten wegen nichts anderem inhaftiert seien, als dass sie Terroranschläge gegen ihr Land verhindert hätten.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 7. Januar 2010)

  • 8. Januar 2010: William Blum hat am 6. Januar anlässlich des Todes von Lincoln Gordon, dem 96-jährigen angesehenen U.S.- Akademikers und -Diplomaten seinen neuen Anti-Empire-Report unter dem Titel, "Die amerikanische Elite" in der Dissident Voice vom 7. Januar 2010 veröffentlicht. Wie immer enthält er eine Kritik der vergangenen wie gegenwärtigen U.S.-Außenpolitik und ihrer entsprechenden Propaganda in den Medien. Deren letzter Teil befasst sich mit der jüngsten Verhaftung des US-Bürgers in Kuba und dem Vergleich zu der Verhaftung der "Cuban Five" 1998.
    Übersetzung

  • 7. Januar 2010: "Machetera" antwortete am 5. Januar auf eine ihrer Zuschriften aus dem Lager der Anhänger des Terroristen José Basulto und entlarvt ausführlich Punkt für Punkt mit Quellennachweisen, u.a. aus dem ICAO-Report [Internationale Luftfahrtkontrollbehörde der UNO], deren Darstellung vom Abschuss der Flugzeuge der "Brothers to the Rescue" durch die kubanische Luftabwehr am 24. Februar 1996.
    Da dieser "Zwischenfall" in der Medienberichterstattung über die Neuverhandlungen der Strafen für Antonio Guerrero, Ramón Labañino und Fernando González immer als zusätzliches Belastungsmaterial gegen die Rehabilitierung der Fünf genannt wurde, und da insbesondere Gerardo Hernández aufgrund dieser falschen Anschuldigungen immer noch zwei Mal lebenslänglich plus 15 Jahre Haft im Hochsicherheitsgefängnis von Victorville, Kalifornien, verbüßt und ihm dort sogar, als "zusätzliche Strafe", der Besuch seiner Ehefrau Adriana Pérez verweigert wird, finden Sie hier die ausführliche Übersetzung des entsprechenden Textes.

  • 7. Januar 2010: Vorgestern erhielten wir neue Nachrichten von der Expedition auf dem Aconcagua [s. 22. Dezember 2009]:
    Brandneue Nachrichten von Santiago und Alcides
    Herausgegeben von Pablo
    Dienstag, 5. Januar 2010
    Nach unserer Rücksprache mit dem Compañero Alejandro Miranda, einem Andinisten aus Mendoza, erfuhren wir die Neuigkeiten von der Expedition:
      Aconcagua
    Am 4. Januar schaffte man den "Porteo" (Überführung des Gepäcks) vom Feldlager 1 zum Feldlager 3 (Guanaco), am 5. Januar Rückkehr zum Feldlager 1, am 6. gehen sie zum Feldlager 3 und am 7. Januar gehen sie vom Lager Guanaco nach Colera, das letzte Feldlager vor dem Gipfel.
    Achtung: Am 8. wollen sie den Gipfelaufstieg versuchen, falls es keine Bedenken gibt.
    Der Compañero Alejandro erzählte uns auch die klimatischen Bedenken, die den Aufstieg verzögern können: Zwischen dem 4. und 5. Januar erwartet man Windgeshwindigkeiten von 45 km/h, und für den 6. Januar wurden auf dem Gipfel 75 km/h vorhergesagt, weshalb die Temperaturen sehr niedrig sind. In diesen Stunden schickte uns Alejandro Fotos von der Expedition im 1. Feldlager.
    "Der ehrliche Mensch schaut nicht nach dem besseren Leben aus, sondern wo die Pflicht ist; und das ist der wahrhaftige Mensch, der einzige bewanderte Mensch, dessen heutiger Traum morgen Gesetz ist, der weiß, dass die Zukunft einzig auf der Seite der Pflichterfüllung ist."
    José Martí

  • 5. Januar 2010: Unter DOWNLOADS finden Sie einen Zuschauerbrief von Josie Michel-Brüning und Dirk Brüning an die ARD zur Sendung "Expedition Humboldt" vom 25. und 26. 12. 09.

  • 4. Januar 2010: Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen hat eine Pressemitteilung zu den verschärften Fluggastkontrollen für Reisende aus "verdächtigen Staaten", zu denen auch Kuba gerechnet wird, herausgegeben.
    s.u. DOWNLOADS

  • 3. Januar 2010: Am 25. Dezember erschien in der Washington Post ein Artikel mit der Überschrift "Pro-democracy program in Cuba questioned after man detained" über die Verhaftung eines U.S.-Regierungsunterhändlers in Havanna am 5. Dezember von Mary Beth Sheridan, der von Kuba der Subversion beschuldigt wird. Der Artikel diskutiert Pro und Contra des "Pro-Demokratisierungsprogramms" für die kubanische Gesellschaft aus U.S.-amerikanischer Sicht und beklagt u.a., dass U.S.-Diplomaten bisher der Zugang zu dem in Kuba inhaftierten U.S.-Bürger verwehrt wurde.
    Am 29. Dezember erschien in Washington Post der folgende A.P.-Artikel von Paul Haven, "Kuba gewährt U.S.-Diplomaten Zugang zu dem verhafteten Amerikaner"
    Übersetzung des vollständigen Artikels.
    Vergleichen Sie bitte dazu auch Eva Golingers Artikel vom 31. Dezember, s. unten.

  • 3. Januar 2010: Am 18. Dezember 2009 hat das US Department of Homeland Security [Ministerium für Heimatschutz] den Antrag von Olga Salanueva auf ein humanitäres Einreisevisum in die Vereinigten Staaten abgelehnt. Einziges Ziel war ein Besuch bei ihrem Ehemann René González, der in den USA eine 15-jährige Haftstrafe absitzt.
    Olgas Antrag vom 23. Oktober 2009 wurde von Briefen wichtiger Religions- und Menschenrechts-Organisationen unterstützt, darunter der Weltkirchenrat, der Nationale Rat Christlicher Kirchen der USA, der Kubanische Kirchenrat und Amnesty International.
    Die Gründe für diese Entscheidung werden in der Ablehnung nicht genannt. Mit der Verhinderung des Besuchs von Renés Ehefrau verletzt die US-Regierung einmal mehr nicht nur die Menschenrechte eines der fünf Kubaner, die ungerechte Strafen in Gefängnissen dieses Landes absitzen, weil sie dort den Terrorismus bekämpften, sondern auch die ihrer Verwandten.
    (Quelle: antiterroristas.cu vom 29. Dezember 2009)

  • 2. Januar 2010: "In Afghanistan ermordete CIA-Agenten arbeiteten als aktive ,Auftragspartner' in Venezuela und Kuba." Eva Golinger berichtete am 31. Dezember 2009 in Postcards from the Revolution über die Zusammenarbeit der CIA mit USAID.
    Die Autorin Eva Golinger ist eine venezolanisch-amerikanische Anwältin aus New York und lebt seit 2005 in Caracas, Venezuela. Sie erhielt 2009 den Internationalen Journalistenpreis in Mexiko.
    Übersetzung

  • 2. Januar 2010: Gestern hat uns Alicia Jrapko einen neuen Cartoon von Gerardo zum 51. Jahrestag des Sieges der Kubanischen Revolution geschickt.

  • 1. Januar 2010: Auf der Website der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen, finden Sie Grußbotschaften zum Neuen Jahr von Ramón, Gerardo, Fernando und Antonio.

  • 25. Dezember 2009: Aus familiären Gründen kann diese Website in der nächsten Woche nicht aktualisiert werden.
    Bitte informieren Sie sich bei befreundeten Organisationen.

  • 22. Dezember 2009: Junge Leute aus Patagonien bringen die Beschwerden über das Schicksal der Fünf auf die höchste Stelle des Kontinents. Eine Expedition, die am 25. Dezember zum Aconcagua in den argentinischen Anden, mit 6959 Metern der höchste Berg Amerikas und der Südhalbkugel, startet, wird eine Fahne mitnehmen, mit der die Freilassung der fünf kubanischen Helden gefordert wird.
    (Quelle: principioesperanza.com vom 19. Dezember 2009)
    Übersetzung

  • 20. Dezember 2009: Die Chronologie der Ereignisse im Fall der Cuban Five [PDF] wurde aktualisiert.

  • 19. Dezember 2009: In der Erklärung der Staatsoberhäupter und der Regierung der Mitgliedsländer der Bolivarianischen Allianz und des Handelsabkommens (ALBA-TCP) anlässlich des 5. Jahrestages der Gemeinsamen Erklärung vom 14. Dezember 2004 nach ihrem diesjährigen Treffen in Havanna vom 13.-14. Dezember heißt es unter anderem:
    "Wir verurteilen den Terrorismus in jeglicher Form und Manifestation, und in diesem Zusammenhang fordern wir die sofortige und bedingungslose Befreiung der fünf kubanischen Antiterroristen, die wegen ihres Kampfes gegen diese Geißel und wegen einer politisch motivierten, von Verfahrensfehlern beeinträchtigten Prozessführung, die jeder Rechtsgrundlage entbehrt, in US-Gefängnissen inhaftiert gehalten werden.
    Wir rufen den Präsidenten der Vereinigten Staaten dringend dazu auf, sein verfassungsmäßiges Recht zu nutzen, die fünf Helden bedingungslos freizulassen und diesen Akt der Ungerechtigkeit zu beenden, der aus weiten Bereichen der internationalen Gemeinschaft verurteilt wurde."
    Gesamter Artikel s. Granma

  • 19. Dezember 2009: "Fünftes Internationales Kolloquium für die Freilassung der Fünf Helden und gegen den Terrorismus (Holguín, 19. bis 23. November 2009) und anderes mehr." Ein Bericht von Günter Belchaus

  • 17. Dezember 2009: Angekündigt unter "Abend mit Jimmy Santiago Baca" hielt das National Committee to Free the Cuban Five am 11. Dezember eine außerordentlich erfolgreiche Spendenkampagne ab. Die Veranstaltung sammelte Spenden für die Befreiungskampagne der Fünf und verbreitete die Information über deren ungerechtfertigte Gefangenschaft in den Vereinigten Staaten wegen deren Ausbremsung von in Miami ansässigen Organisationen, die zahlreiche Terroranschläge auf Kuba verübten.
    Original, Übersetzung

 

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